SCM-Software: Das passende Tool für Eure Supply Chain

Ihr möchtet Eure Supply Chain zukunftssicher aufstellen – digital, transparent und effizient? In unserem SCM-Software-Guide zeigen wir Euch, wie Ihr den Auswahlprozess strukturiert angeht und helfen Euch mit unserem Matching, den passenden Anbieter zu finden!

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ine Supply Chain Management Software ist längst kein „nice to have“ mehr, sondern ein echter Wettbewerbsvorteil. Mit dem richtigen System gewinnt Ihr Resilienz in unsicheren Zeiten, bleibt flexibel bei Engpässen und schafft die Basis für nachhaltiges Wachstum. Das richtige System sorgt für Resilienz in unsicheren Märkten und ermöglicht nachhaltiges Wachstum.

Wer in die passende SCM-Software investiert, verbessert nicht nur Transparenz und Effizienz, sondern vor allem die Fähigkeit, schneller und sicherer auf Veränderungen zu reagieren – oft noch bevor die Konkurrenz es kann.

In diesem Artikel bekommt Ihr praxisnahe Tipps für den Auswahlprozess und profitiert von unserem individuellen SCM-Software-Matching, damit Ihr das Tool findet, das wirklich zu Euren Anforderungen passt und Eure Lieferantenbeziehungen langfristig stärkt!

Matchilla - die drei Schritte im Matching

Welche SCM-Software passt zu Euch?

Du möchtest tiefer in das Thema SCM einsteigen? Dann findest Du hier alle relevanten Informationen.
Alternativ kannst Du direkt unser kostenloses Matching starten, um genau die SCM-Anbieter zu identifizieren, die zu Euren individuellen Anforderungen passen:

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SCM-Software 2025

Supply Chain Management 2025: vom Kostenfaktor zum Wettbewerbsvorteil

Das Management von Lieferanten und Lieferketten ist längst mehr als eine reine Kostenfrage – es entscheidet heute über Wettbewerbsfähigkeit, Krisenfestigkeit und Innovationsstärke. Spätestens seit Pandemie, geopolitischen Spannungen, drohenden Handelskonflikten und verschärften ESG-Vorgaben (LkSG, CSDDD, EUDR & Co.) ist klar: Ein strukturiertes Supply Chain Management ist zum strategischen Vorteil in volatilen Zeiten geworden.

Gefordert ist dabei mehr als nur die reine Verwaltung: Lieferketten müssen in Echtzeit gesteuert, Risiken frühzeitig erkannt und Nachhaltigkeitsziele messbar gemacht werden. Klassische Excel-Tabellen, Insellösungen oder veraltete Tools aus den 2010er-Jahren geraten hier schnell an ihre Grenzen. Da ist es logisch, dass die Nachfrage nach modernen SCM-Softwarelösungen rasant wächst, weil spezialisierte Tools nicht nur Transparenz schaffen, sondern Unternehmen handlungsfähig machen, wenn es darauf ankommt.

SCM-Software Zitat

Die Frage ist nun: Was leistet eine SCM-Software konkret? Um den Auswahlprozess gezielt anzugehen und die Funktionen genauer zu betrachten, beginnen wir mit einem Marktüberblick für den deutschsprachigen Raum.

Marktübersicht im DACH-Raum: Arten von SCM-Tool-Anbietern

Der Markt für Supply-Chain-Management-Tools hat in den letzten Jahren eine enorme Dynamik entwickelt. Getrieben wird diese Entwicklung nicht nur durch globale Herausforderungen wie geopolitische Unsicherheiten, Nachhaltigkeitsauflagen und die damit einhergehende transparente Dokumentation aller Vorgänge, sondern auch durch die neuen Möglichkeiten, die künstliche Intelligenz und verbesserte Automatisierungstechnologien eröffnen.

Die Folge: Das Angebot ist heute breiter denn je. Allein auf gängigen Software-Listingportalen finden sich inzwischen über 300 Anbieter von SCM-Tools.

Für Unternehmen bedeutet das einerseits eine große Auswahl und damit die Chance, sehr passgenaue Systeme zu finden. Andererseits wächst mit der Vielfalt auch die Komplexität und der Aufwand: Ohne klare Kriterien und ein strukturiertes Vorgehen wird aus der Auswahl schnell ein unübersichtliches, zeitintensives Projekt. 

Definition SCM-Software

 

Für die Matchings auf unserer Plattform und eine bessere Übersicht unterteilen wir die SCM-Softwareanbieter in folgende Typen:

Matchilla - Auflistung SCM-Anbieter Speziallösungen (Best-of-Breed)
Diese SCM-Anbieter konzentrieren sich auf klar definierte Teilbereiche der Supply Chain – etwa Transportmanagement (TMS), Warehouse Management (WMS), Demand Planning oder Risikomanagement. Sie setzen nicht auf den „großen Rundumschlag“, sondern auf gezielte Herausforderungen.

Stärken:
Tiefe Funktionalität, hohe Innovationsgeschwindigkeit (oft Vorreiter bei neuen Features), meist Cloud-native, schnelle Einführung und Implementierung, weniger komplex.

Herausforderungen:
Integration in bestehende IT-Landschaften (PIM, ERP, SRM, etc.) kann anspruchsvoll sein, Gefahr von Insellösungen.

Zielgruppe:
Mittelständische Unternehmen, die gezielt einzelne Engpässe in ihrer Lieferkette beheben möchten, ohne gleich ihr komplettes ERP-System modernisieren zu müssen.

Matchilla - Markt SCM-Anbieter Lieferkettenlösungen (SCM-Software-Suiten)
Diese Lösungen bilden die gesamte Supply Chain ganzheitlich ab (von der Bedarfs- und Absatzplanung über Lieferanten- und Risikomanagement bis hin zu Transport, Logistik und Nachhaltigkeits-Reporting). Ziel ist es, alle zentralen Prozesse auf einer Plattform zu bündeln und so End-to-End-Transparenz zu schaffen.

Stärken:
Durchgängige Transparenz entlang der gesamten Lieferkette, zentrales Datenmodell (keine fragmentierten Informationsbereiche), häufig mit leistungsstarken Analytics und KI-Modulen ausgestattet.

Herausforderungen: Deutlich höhere Einführungskosten, längere Implementierungszeit durch Komplexität, aufgrund der vielen Prozesse Bedarf an Change Management.

Zielgruppe:
Unternehmen mit internationaler oder globaler Ausrichtung, die ihre Lieferketten strategisch absichern, professionalisieren und langfristig widerstandsfähig gestalten wollen.

Matchilla - Markt SCM-Anbieter Procurement- und ERP-gebundene Lösungen
Die Art der SCM-Software ist eng in große ERP-Suiten eingebettet oder stammt aus dedizierten Procurement-Systemen im Enterprise-Bereich. Ihr Schwerpunkt liegt klar auf Einkaufsprozessen: von der Lieferantenauswahl über Vertrags- und Bestellmanagement bis hin zu Rechnungsprüfung. Manche Anbieter erweitern diese Module zudem um Supply-Chain-Add-ons, die zusätzliche Transparenz in Beschaffung und Lieferkette bringen.

Die Einteilung der Anbieterlandschaft und das taxierte Marktvolumen von rund 870 Millionen Euro allein im deutschen Markt) verdeutlichen, dass sich SCM-Software längst zu einem etablierten und strategisch relevanten Segment im Lieferkettenmanagement entwickelt hat.

Für Euch bedeutet das: Der Auswahlprozess beginnt nicht mit einem Tool, sondern mit Klarheit über die eigenen Anforderungen. Welche Funktionen erzeugen im Wunschzustand den größten Impact? Wie komplex ist Eure Lieferkette? Welche Abteilungen (von Einkauf über Qualitätsmanagement bis hin zu Sustainability) müssen eingebunden werden? Und welche Ziele verfolgt Ihr kurz- und langfristig?

Wer diese Fragen sicher beantwortet, schafft die Grundlage, um den Markt gezielt einzugrenzen und die richtige Lösung innerhalb der passenden Softwarekategorie zu finden. So wird aus der Vielzahl an Optionen kein Risiko, sondern ein klarer Vorteil – verbunden mit einem realistischen Budgetrahmen und einem messbaren ROI (dazu aber später mehr).

Exkurs SCM trifft SRM: Unterschiede und Zusammenspiel

Bei der Suche nach geeigneter Software tauchen die Begriffe Supply Chain Management (SCM) und Supplier Relationship Management (SRM) häufig nebeneinander auf – nicht selten sogar als Synonyme. Tatsächlich stehen jedoch unterschiedliche Konzepte dahinter, die sich in Fokus und Funktionsumfang klar unterscheiden.

Supply Chain Management (SCM) beschreibt die ganzheitliche Planung, Steuerung und Optimierung sämtlicher Prozesse entlang der Lieferkette – vom Rohstoff über Produktion, Lager und Transport bis hin zum fertigen Produkt beim Endkunden. Typische Funktionsbereiche sind Bedarfsplanung, Logistik, Lagerhaltung, Produktionssteuerung, Lieferantenkoordination und Risikomanagement.

Supplier Relationship Management (SRM) hingegen fokussiert sich auf den strategischen und operativen Umgang mit Lieferanten – also den „(zwischen-)menschlichen“ Teil der Lieferkette. Dazu gehören u. a. Lieferantenauswahl, Vertragsmanagement, Performance- und Compliance-Bewertung sowie die Entwicklung langfristiger Partnerschaften.

Wie unterscheiden sich SCM und SRM?

SCM legt den Fokus auf die gesamte Lieferkette. Hierbei geht es um Daten, Prozesse, Risiken und Effizienz im Zusammenspiel aller Partner.

SRM hingegen ...

... konzentriert sich auf die einzelnen Lieferantenbeziehungen (wie Zusammenarbeit, Vertrauen, Performance und gemeinsame Weiterentwicklung).

Rund ein Drittel der Unternehmen, die auf unserer Plattform nach SCM-Software suchen, fragen gleichzeitig auch nach einem SRM-Tool. Das ist naheliegend, denn beide Systeme überschneiden sich in vielen Funktionen und ergänzen sich sinnvoll. Deshalb gibt es inzwischen auch Anbieter, die beide Ansätze in einer Lösung vereinen.

Für Mittelständler kann es dennoch sinnvoll sein, zunächst mit einer der beiden Softwarearten zu starten, um den Einführungsaufwand überschaubar zu halten. Gleichzeitig lohnt es sich, bei der Auswahl einer SCM-Lösung auch mögliche SRM-Optionen im Blick zu behalten. Selbst wenn der Einsatz nicht sofort geplant ist, schafft diese Perspektive die Grundlage, Prozesse später nahtlos zu erweitern und die Lieferkette wie auch die Lieferantenbeziehungen langfristig effizient und zukunftssicher zu gestalten.

Funktionen: Wie unterstützt Euch eine SCM-Software?

Eine SCM-Software ist nicht einfach ein weiteres IT-System, das im Hintergrund läuft. Sie ist die operative Steuerungszentrale, in der Planung, Ausführung und Kontrolle der gesamten Lieferkette zusammengeführt werden. Erst durch die richtige Kombination an Funktionen entsteht der Mehrwert: Prozesse werden transparenter, Risiken lassen sich vorausschauend managen, und Entscheidungen basieren auf Daten statt auf Bauchgefühl.

Um einen Eindruck für die Möglichkeiten zu bekommen, lohnt sich ein Blick auf die zentralen Funktionsbereiche moderner SCM-Lösungen – ergänzt durch Praxisbeispiele, die zeigen, wie Unternehmen damit im Alltag arbeiten:

Matchilla - Supply Chain Management Software Funktionen Bedarfs- und Absatzplanung (Demand Planning)
Einer der zentralen Bausteine moderner SCM-Software ist die Fähigkeit, zukünftige Nachfrage zuverlässig zu prognostizieren. Statt statischer Excel-Tabellen greifen die Systeme heute auf eine Vielzahl an Datenquellen zurück: historische Verkaufszahlen, Markttrends, saisonale Schwankungen oder sogar externe Faktoren wie Wetterdaten und Events. Mit Hilfe dieser Informationen werden Bedarfe automatisch hochgerechnet, Szenarien simuliert und Prognosen fortlaufend angepasst.
Der Nutzen liegt auf der Hand: Planungsfehler werden reduziert, Überproduktion vermieden, Lagerbestände optimiert und die Lieferfähigkeit nachhaltig verbessert. Besonders in sprunghaften Märkten ist die Möglichkeit, alternative Szenarien durchzuspielen, ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Praxisbeispiel:
Ein mittelständischer Getränkehersteller nutzte bis vor kurzem Excel-Tabellen für seine Monatsplanung. Das führte regelmäßig zu Out-of-Stock-Situationen in heißen Sommerwochen, weil die Nachfrage deutlich unterschätzt wurde. Mit Einführung einer SCM-Software wurde die Prognose auf tägliche Intervalle umgestellt und zusätzlich um Wetterdaten ergänzt. Das Ergebnis: 18 % weniger Lieferausfälle in den Sommermonaten – und deutlich zufriedenere Handelspartner.

Matchilla - Matching-SCM-Funktionen Lieferantenmanagement & Compliance
Ein weiterer zentraler Funktionsbereich von SCM-Software ist das strukturierte Management von Lieferanten und die Einhaltung regulatorischer Vorgaben. Die Systeme schaffen Transparenz über Stammdaten, Performance-Kennzahlen, Risiken und Compliance-Anforderungen (etwa im Rahmen des Lieferkettengesetzes (LkSG) oder von geltenden ESG-Richtlinien).
Durch die zentrale Plattform lassen sich Prozesse wie Onboarding, Audits oder Risikobewertungen nicht nur vereinheitlichen, sondern auch weitgehend automatisieren. Das reduziert den administrativen Aufwand erheblich und erleichtert die Zusammenarbeit mit einer großen Zahl von Zulieferern. Gleichzeitig ermöglicht es den Anwendern, Risiken frühzeitig zu erkennen und gezielt Gegenmaßnahmen einzuleiten, bevor es zu Störungen oder rechtlichen Problemen kommt.

Praxisbeispiel:
Ein internationaler Automobilzulieferer arbeitet mit über 350 Partnern weltweit. Früher mussten hunderte PDF-Selbstauskünfte manuell eingesammelt und geprüft werden – ein enorm zeitaufwendiger Prozess. Heute läuft die Abfrage automatisiert über die SCM-Software. Das Ergebnis: rund 400 Stunden eingesparte Arbeitszeit pro Jahr allein in der Beschaffung, dazu eine deutlich verbesserte Datenqualität und Compliance-Sicherheit.

Übersicht SCM-Funktionen  Transport- und Logistikmanagement
Effiziente Transporte sind das Rückgrat jeder funktionierenden Lieferkette und einer der Bereiche, in denen SCM-Software den größten Mehrwert stiftet. Moderne Systeme steuern und optimieren Transporte ganzheitlich von der Routenplanung und Frachtraumbuchung über Zoll- und Gefahrgutdokumente bis hin zum Echtzeit-Tracking. Dabei fließen Faktoren wie Kosten, Lieferzeiten, Kapazitäten und Risiken direkt in die Entscheidungsfindung ein.
Unternehmen profitieren dabei von voller Transparenz über laufende Transporte: Sie sehen jederzeit, wo sich Waren befinden, und können bei Störungen unmittelbar eingreifen. 

Praxisbeispiel:
Ein Chemieunternehmen steht regelmäßig vor der Herausforderung, Gefahrgut sicher und termingerecht zu transportieren. Als ein Hafen wegen Streiks kurzfristig blockiert wurde, berechnete die SCM-Software automatisch eine alternative Bahnroute über Osteuropa – inklusive aller relevanten Sicherheits- und Zollvorgaben. Die Lieferung erreichte den Kunden ohne Verzögerung, Strafzahlungen wurden vermieden, und das Unternehmen gewann zusätzliches Vertrauen bei seinen Geschäftspartnern.

Matchilla - SCM-Software Funktionen Bestands- und Lageroptimierung
Lagerhaltung ist ein Balanceakt: Zu hohe Bestände binden Kapital und verursachen Kosten, zu niedrige Bestände gefährden wiederum Lieferfähigkeit und Kundenzufriedenheit. Ein SCM-Tool unterstützt Unternehmen dabei, dieses Spannungsfeld intelligent zu steuern und effektiv zu managen. Die Software analysiert Lagerbestände, Bestellzyklen und Absatzdaten und entwickelt daraus optimale Nachschubstrategien.
Besonders wertvoll sind dabei automatische Umlagerungsvorschläge und Nachbestellempfehlungen: Anstatt Engpässe erst zu bemerken, wenn es zu spät ist, werden Bestände dynamisch verteilt und in Echtzeit angepasst. So sinkt die Kapitalbindung deutlich, während Servicelevel, Reklamationsquote und Kundenzufriedenheit spürbar verbessert werden.

Praxisbeispiel:
Ein Maschinenbauer betreibt drei zentrale Lager in Europa. Früher kam es regelmäßig zu Überbeständen an einem Standort, während an einem anderen dringend benötigte Teile fehlten. Mit Einführung einer SCM-Software wurde die Umlagerung automatisiert gesteuert. Bestände wurden bedarfsgerecht verschoben, sodass die Auslastung der Lager ins Gleichgewicht kam. Und das Fazit? 14 % geringere Lagerhaltungskosten bei gleichzeitig höherer Lieferfähigkeit gegenüber den Kunden.

Matchilla - Aufzählung SCM-Tool-Funktionen Risikomanagement & Resilienz
Globale Lieferketten sind heute permanent externen Einflüssen ausgesetzt. Dies reicht von geopolitischen Konflikten über neue regulatorische Vorgaben bis hin zu Wetterextremen. Solche ungewissen Risiken im Blick zu behalten, ist kaum mehr möglich – schon gar nicht manuell. Eine SCM-Software übernimmt hier eine Schlüsselrolle: Sie überwacht kontinuierlich die Lieferkette, identifiziert potenzielle Störungen frühzeitig und erstellt Szenarioanalysen, die konkrete Auswirkungen auf Kosten, Lieferzeiten und Kapazitäten sichtbar machen. So können Unternehmen proaktiv handeln und ihre Lieferungen gezielt kontrollieren, statt spontan und unvorbereitet reagieren zu müssen.

Praxisbeispiel:
Ein internationaler Elektronikhersteller war von einem Exportstopp in Asien betroffen, der zentrale Komponenten blockierte. Innerhalb weniger Stunden zeigte die SCM-Software alternative Lieferanten in Osteuropa auf und simulierte zugleich die Auswirkungen auf Preise und Lieferfristen. Auf dieser Basis konnte das Unternehmen schnell umschalten – die Versorgung war innerhalb weniger Tage gesichert, ohne dass es zu Produktionsstillständen kam.

Matchilla - Aufzählung SCM und ESG-Funktionen Nachhaltigkeit & ESG-Reporting
Nachhaltigkeit ist längst kein Randthema mehr, sondern entwickelt sich zum strategischen Erfolgsfaktor in globalen Lieferketten. Moderne SCM-Software integriert dafür ökologische und soziale Kennzahlen direkt in die Steuerung: CO2-Emissionen, Energieverbrauch, Recyclingquoten oder Sozialstandards bei Zulieferern werden automatisch erfasst und entlang der gesamten Lieferkette transparent gemacht.
Besonders wertvoll ist die Fähigkeit zum automatisierten ESG-Reporting. Statt manuell Daten aus unterschiedlichsten Quellen zu sammeln, verknüpft die SCM-Software Informationen zentral, prüft sie auf Konsistenz und erstellt Reportings, die sowohl gesetzlichen Anforderungen (z. B. LkSG, CSRD) als auch den Erwartungen von Kunden, Investoren und Auditoren gerecht werden.

Praxisbeispiel:
Ein internationales Modeunternehmen stand vor der Aufgabe, erstmals den CO2-Fußabdruck seiner gesamten Lieferkette zu reporten. Zuvor mussten dafür hunderte Excel-Dateien von Zulieferern manuell ausgewertet werden – ein Prozess, der Monate dauerte. Mit Einführung eines SCM-Tools wurden sämtliche Daten automatisiert konsolidiert und das ESG-Reporting in wenigen Klicks erstellt. Die Abteilung sparte dadurch drei Monate Arbeitszeit ein – und gewann gleichzeitig die Sicherheit, regulatorisch sauber und auditierbar aufgestellt zu sein.

Die vorgestellten Funktionen machen deutlich: Eine qualifizierte SCM-Software ist eine effektive Möglichkeit, Lieferketten resilienter, effizienter und transparenter zu gestalten und ein Unternehmen dadurch spürbar zukunftsfähiger zu machen. Wir haben hier nur die allgemeinen Funktionen benannt. Wer tiefer in einzelne Bereiche einsteigt, entdeckt entsprechend schnell weitere Optimierungsmöglichkeiten und Funktionen, die im Zusammenspiel einen echten Wettbewerbsvorteil schaffen.

Natürlich bedeutet die Einführung einer SCM-Lösung immer auch einen internen Transformationsprozess. Abläufe müssen neu gedacht, Datenquellen integriert und Abteilungen enger verzahnt werden. Je nach Größe und Komplexität der Lieferkette erfordert das Engagement von allen Beteiligten.

Doch der Aufwand lohnt sich: Mit der passenden Software schaffen Unternehmen die Grundlage, nicht nur kurzfristig Kosten und Risiken zu senken, sondern langfristig gemeinsam zu wachsen, erfolgreicher zu werden und den steigenden Anforderungen von Markt, Regulierungen und Kunden gerecht zu werden.

Budget und ROI: Was kostet eine SCM-Software?

Die Kosten für eine Software für das Lieferkettenmanagement variieren. Und obwohl einige Toolanbieter transparent ihre Lizenzmodelle kommunizieren sind sie aufgrund der unterschiedlichen Komponenten bei der Preisfindung nicht vergleichbar.

Schauen wir auf die vergangenen Matchings für unsere Plattformnutzer, kommen wir auf eine weite Range zwischen 1.000 und 50.000 Euro bei den monatlichen Lizenzkosten.

Faktoren, die die Kosten für eine SCM-Software beeinflussen sind vor allem:

Aufzählungszeichen Abfallmanagement Kosten Anzahl der Lieferanten und Struktur der Lieferkette
Aufzählungszeichen Abfallmanagement Kosten Benötigte Funktionen / Module
Aufzählungszeichen Abfallmanagement Software - Referenzen Anzahl der Zugriffsrechte
Aufzählungszeichen Abfallmanagement Kosten Support- und Schulungsleistungen
Aufzählungszeichen Abfallmanagement Software - Referenzen Individueller Support
Aufzählungszeichen Abfallmanagement - Referenzen Integration in bestehende Systeme

Eine Orientierung zu den Lizenzkosten sowie dem initialen Aufwand der Einführung (inkl. den internen Projektkosten) liefert folgende Tabelle, die wir aus etwa 15 Kunden-Matchings ermittelt haben:

Kostenorientierung einer SCM-Software

Die Investition für eine SCM-Softwarelösung erscheint auf den ersten Blick hoch, da keine unmittelbare Kostenreduktion oder Umsatzsteigerungen sichtbar sind. Durch eine beispielhafte ROI-Rechnung, lässt sich allerdings zeigen, dass sich die Investition sogar sehr schnell einspielt.

Nehmen wir folgendes Szenario als Hilfe:

ROI-Rechnung für eine SCM-Software

Ausgangssituation / Unternehmensprofil
Mitarbeitende 500
Aktueller Stand Manuelle Planung, fehlende Transparenz, hohe Fehlerquote
Risikoexposition Erhöht (Lieferengpässe, Compliance-Mängel, Bestandsschwankungen, Ineffizienzen)
Ziele Prozessautomatisierung, Kostensenkung, Compliance-Sicherheit, höhere Planungsqualität
Investition in Software (einmalig)
Einrichtung / Implementierung 25.000 €
Schnittstellenanbindung / Customizing 15.000 €
Schulung / Einführung / Onboarding 8.000 €
Gesamtkosten einmalig 48.000 €
Jährliche Kosten (wiederkehrend)
Lizenzkosten 60.000 €
Support / Wartung Inklusive
Gesamtkosten jährlich 60.000 €
Einsparungen & Nutzen pro Jahr
Reduzierter Planungsaufwand 40.000 €
Weniger externe Beratung 15.000 €
Fehlerreduktion 25.000 €
Vermeidung von Strafzahlungen 20.000 €
Effizienteres Arbeiten 30.000 €
Gesamtersparnis 130.000 €
ROI
Investition Jahr 1 108.000 € (48.000 € einmalig + 60.000 € jährlich)
Investition Jahr 2 60.000 €
Einsparungen 130.000 € / Jahr
ROI / Break-even nach ca. 10–11 Monaten
Einsparungen ab Jahr 2 70.000 € / Jahr netto

Diese simple Rechnung ist nur ein Beispiel, aber sie zeigt deutlich: Eine SCM-Software ist nicht nur ein Kostenfaktor, sondern eine strategische Investition, die die Einkaufsprozesse erheblich verbessert, wenn sie gut implementiert wird. 

Unsere Empfehlung: Fülle unseren Match-Assistant unten aus, damit auch Euer Unternehmen von den Vorteilen einer passenden SCM-Softwarelösung profitieren kann. Außerdem erhaltet Ihr eine unverbindliche Budgeteinschätzung der Softwareanbieter, die am besten zu den Bedürfnissen Eures Unternehmens passen.

SCM-Softwarevergleich: Wie funktioniert das Anbieter-Matching?

Der Markt für SCM-Software befindet sich in einer dynamischen Entwicklung – und das erschwert die Suche nach dem richtigen Anbieter erheblich. An genau dieser Stelle kommt Matchilla ins Spiel: Wir kennen den SCM-Softwaremarkt und unterstützen Euch mit unserer Softwareexpertise bei der Auswahl des richtigen Anbieters!

Durch unseren Matching-Prozess bieten wir Euch eine effektive Methode, die richtige SCM-Softwarelösung zu identifizieren. Dabei greifen wir auf unsere einzigartige Anbieter-Datenbank und die Erfahrung aus über 700 Matchings für Mittelständler und Konzerne zurück.

Das Beste: Dieser individuelle Softwarevergleich ist für Euch unverbindlich, kostenlos und gegenüber den Anbietern anonym.

Möchtest Du herausfinden, welche SCM-Software Euch bei der Optimierung Eurer Lieferkette bestmöglich unterstützt? Dann nimm Dir wenige Minuten Zeit und fülle unseren SCM-Match-Assistant aus oder registriere Dich auf der Matchilla-Plattform!

Wir freuen uns auf das Matching mit Dir!

Matching SCM-Tool nach Euren individuellen Kriterien

Anbieter im Matching: 38

Christian Batz - Kundenstimme Matchilla
Christian Batz VP Digital, igus AG


Den Ansatz von Matchilla ist genial: Ich muss Beratungen und Software-Anbieter nicht mehr mühsam recherchieren und mich durch viele Vergleichsportale kämpfen – die passenden Anbieter kommen sozusagen zu mir – mit einem Aufwand von wenigen Minuten. Der Matching-Prozess spart uns viele Ressourcen.

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Heiko Stötzel Global Head Social Responsibility, SSI Schäfer


Die Suche nach geeigneten ESG-Dienstleistern gestaltet sich über Matchilla einfach und superschnell. Kontaktaufnahme, Spezifikationen formuliert und nach wenigen Tagen waren die Ergebnisse da. Über diesen Weg kamen wir an Infos zu Anbietern, von denen wir vorab noch nichts gehört hatten. Ein echter Mehrwert.

Lennard schulze schenker
Lennard Schulze Head of Marketing, DB Schenker


Mich haben die kurzen und klaren Wege von Matchilla überzeugt: Unser konkreter Bedarf wird sofort verstanden, perfekt analysiert und mit den richtigen Anbietern in kurzer Zeit gematcht. Die Plattform von Matchilla funktioniert schnell, unkompliziert und leitet präzise durch den Prozess der Dienstleisterauswahl.

Fragen zum SCM-Software-Matching

Was es bei einer Auswahl einer Softwarelösung für das Supply Chain Management zu beachten ist, haben wir Dir in diesem Artikel ausführlich erläutert: die Recherche der Anbieteroptionen, jeweiligen Funktionen sowie der Auswahlprozess sind komplex und langwierig.

Den strukturierten Matching-Prozess, den Ihr mit uns geht, haben wir bereits für viele strategische Einkäufer bei Mittelständlern und Konzernen) erfolgreich durchgeführt und kennen damit quasi jede Konstellation bei der Suche nach passenden Tool-Anbietern – auch in Kombination mit SRM- oder anderen Procurement-Lösungen. Aufgrund der großen Zahl bereits erfolgter Matchings ist unsere interne Datengrundlage einzigartig und in keiner KI verfügbar.

Mit diesem Marktüberblick in Kombination mit unserer persönlichen Kompetenz im Softwarebereich erhaltet Ihr einen immensen Wissensvorsprung, der Euch nicht nur eine umständliche Recherchearbeit erspart, sondern in einem strukturierten Auswahlprozess über die Matchilla-Plattform zum richtigen Anbieter führt.

Der Service von Matchilla ist für Euch kostenlos, unverbindlich und gegenüber den Anbietern anonymisiert. Die individuelle Ermittlung, um die beste Software für Euch auszuwählen, sowie die zur Verfügungstellung der umfangreichen Hintergrundinformationen finanziert sich über die Plattform-Gebühren der Anbieter. Generell stehen wir mit Euch in keinem bezahlten Vertragsverhältnis. Die Auswahlsteuerung liegt immer bei Euch, ebenso die Beendigung des Matching-Prozesses zu jeder Zeit.

Die Matchilla-Plattform kann für eine offizielle Ausschreibung einer Supply Chain Management-Software genutzt werden. Neben den vorhandenen Informationen zu den Anbietern sammelt Ihr die entsprechenden Angebote direkt auf dem Matchboard. Über die Invite-Funktion teilst Du dann alle Informationen nicht nur mit dem Einkauf, sondern optional mit allen Prozessbeteiligten im Unternehmen.

Matchilla schafft mit dieser Systematik für Eure einzelne Matchanfrage einen individuellen Anbieter-Wettbewerb, bei dem die Preise für Euch vergleichbarer und verhandelbar werden. Das wird sowohl das Procurement, den Chef als auch Euer eigenes Budget freuen!

Der Auswahlprozess basiert auf einem effizienten Zusammenspiel aus Daten, Algorithmen und einer ordentlichen Portion persönlicher Kompetenz. Kein Matchboard wird freigegeben, ohne dass einer unserer Expert:innen eigenen Input hinzufügt hat.   

Versteht Matchilla als neutralen Sparringspartner in diesem Software-Auswahlprozess. Wir möchten, dass Euer Unternehmen auch künftig bei vielen weiteren Suchen nach Dienstleistern die Services der Matchilla-Plattform nutzt. Daher sind wir stark daran interessiert, dass Ihr nicht nur auf einen exzellenten Procurement-Prozess zugreift, sondern über uns auch IMMER die bestmöglichen Anbieter findet.

Starte einfach mit dem Ausfüllen des Match-Assistants für SCM-Software. Dadurch erhalten wir einen ersten Einblick in Eure Anforderungen. Wenn Ihr bereits einen Kriterienkatalog vorliegen habt, könnt Ihr diesen auch direkt auf der Matchilla-Plattform einstellen. Wir werden uns persönlich bei euch melden, falls weitere Spezifikationen benötigt werden. Umso detailierter uns die Auswahlkriterien vorliegen, desto schärfer wird das Matching mit den für Euch relevantesten Tool-Anbietern.

Bild von Procurement-Software-Experte
Procurement-Software-Experte

René Kühn ist der Gründer und Geschäftsführer bei Matchilla. Auf der Matching- und Procurement-Plattform konnte er mit seinem Team eine der besten Marktübersichten für GRC, ESG, und Procurement-Dienstleister aufbauen.

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