EUDR-Software: Tools für entwaldungsfreie Lieferketten gemäß EUDR
Die EU Deforestation Regulation (EUDR) bringt neue Pflichten für Nachweise und Reporting in…
ompliance erhielt in den letzten Monaten durch diverse ESG- und IT- bzw. Cybersecurity-Regulatorik zahlreiche neue Aufgabenbereiche. Entsprechend dynamisch bewegt sich aktuell der Compliance-Softwaremarkt und es ist überaus komplex, den richtigen Dienstleiter zu finden.
In diesem Artikel erhältst Du einen umfangreichen Leitfaden für die Auswahl einer Compliance-Software mit Tipps und Insights aus der Praxis, damit Du mit dem richtigen Tool startest und exzellente Datenstrukturen und Prozesse aufbaust.
Zudem teilen wir mit Dir unser Know-how aus unseren über 700 Compliance-Matchings für Mittelständler und Konzerne im Rahmen einer individuellen Softwareauswahl, bei der Du effizient einen Überblick über die für Euch relevantesten Anbieter erhältst.
Du möchtest tiefer in das Thema Compliance einsteigen? Dann findest Du hier alle relevanten Informationen. Alternativ kannst Du ohne Umwege unser kostenloses Matching starten, um genau die Compliance-Softwareanbieter zu identifizieren, die zu Euren individuellen Anforderungen passen:
Durch neue Regelungen, Anforderungen und Gesetze ist Compliance in 2026 eine echte Herausforderung geworden. Das umfangreiche Management der verschiedenen Themen muss selbst bei kleineren Mittelständlern professionell strukturiert werden. Klar, da ist zum einen die regulatorische Verpflichtung, aber zum anderen, und das ist das Neue, auch der umsatzseitige Druck von Kund:innen, Investoren und Geschäftspartnern, transparent zu agieren. Mit anderen Worten: Compliant zu sein, hat sich zu einem wichtigen Kriterium bei Kauf- und Investitionsentscheidungen entwickelt und kann, besser strukturiert als die Marktbegleiter, zu einem echten Wettbewerbsvorteil werden.
Allgemein gilt, sich zwischen ISO-Normen, ESG, IT und dem eigenen Code of Conduct optimal aufzustellen – und dies muss heutzutage nicht mehr mit manuellen Tabellen oder Shared Sheets erfolgen. Zahlreiche Softwareanbieter stellen komfortable Lösungen zur Verfügung, die Mehrwerte für Euer Unternehmen bieten und euch die administrative Arbeit deutlich erleichtern.
„Wir investieren jetzt in eine Compliance-Software“ klingt in erster Linie nach einem arbeitsintensivem Projekt und Kostenblock – richtig eingesetzt, entlastet sie in der Praxis die Fachabteilungen massiv, spart Beraterhonorare und senkt das Risiko teurer Rechtsverstöße. Umso optimaler die verschiedenen Prozesse mit der richtig ausgewählten Software aufgesetzt und miteinander verknüpft werden, desto effizienter gestaltet ihr das Compliance-Management. Zudem gibt es einen nachweisbaren ROI der Lizenzkosten (hierzu später mehr).
Es lohnt sich also bei der Anbieterauswahl genauer hinzuschauen!
Der Anbietermarkt für Compliance-Tools und -Softwaresysteme ist durch zahlreiche einzelne Bereichslösungen immens intransparent. Einschlägige Software-Listingportale führen über 600 Compliance-Systeme auf, die sich entweder auf spezielle Compliance-Themen beziehen (die hohe Anzahl an Whistleblowing-Systemen ist hier besonders hervorzuheben) oder als All-In-One-Compliance-Lösung (oder GRC-Suite) positionieren. Die Software-Listen als auch akribisch recherchierte „Die 9 besten Compliance-Tools“-Artikel werden euch nicht zu dem wirklich passendsten Anbieter führen, da sie nicht auf Eure individuellen Ziele und Kriterien eingehen, vor denen Euer Unternehmen im Compliance-Management steht.
Insgesamt lassen sich die Softwareanbieter in folgende drei Bereiche einteilen und sind damit für eure Vorselektion übersichtlicher zu segmentieren:
GRC-Suiten (Governance, Risk, Compliance)
Dies sind die großen Alleskönner mit umfassenden Plattformen, die mit Funktionen für Compliance, Risikomanagement, Datenschutz, Lieferkette, Hinweisgebersystem und vieles mehr in einem System vereinen – oft modular aufgebaut, extrem flexibel, aber häufig auch (sehr) komplex.
Ganzheitliche Abdeckung von Governance-, Risiko- und Compliance-Anforderungen in einer Plattform; zentrale Steuerung und Transparenz über Richtlinien, Risiken, Kontrollen und Maßnahmen; modulare Struktur ermöglicht bedarfsgerechte Erweiterung (z. B. Datenschutz, Lieferkette, Hinweisgebersysteme); hohe Flexibilität zur Abbildung komplexer Organisationsstrukturen und regulatorischer Anforderungen; unterstützt unternehmensweite Standardisierung von Compliance-Prozessen; starke Reporting- und Audit-Funktionen für Management, Revision und Aufsichtsbehörden.
Hohe Komplexität in Einführung, Konfiguration und Betrieb; längere Implementierungszeiten und hoher Abstimmungsaufwand; kostenintensiv in Lizenzierung, Customizing und laufendem Betrieb; hoher Schulungsbedarf für Anwender und Fachabteilungen; Gefahr der Überdimensionierung für kleinere oder weniger regulierte Unternehmen.
Große Unternehmen und Konzerne mit umfassenden regulatorischen Anforderungen; Organisationen mit globalen Strukturen und mehreren Compliance-Domänen; Unternehmen, die Governance, Risiko und Compliance zentral und integriert steuern möchte; Firmen mit etablierten Compliance- und Risikomanagement-Funktionen.
Speziallösungen für Compliance-Themen
Es gibt eine große Anzahl an Tools mit Lösungen zu bestimmten Compliance-Themen. Zum einen für Datenschutz, Cybersecurity, ESG, HSE & Co., zum anderen für Compliance-Fachbereiche wie Finanzen, Produktion oder HR. Teilweise sind die Anforderungen bei einzelnen Themen so umfangreich, dass einzelne Software speziell für einzelne ISO-Normen und Gesetze konzipiert ist, um diese bestmöglich zu erfüllen.
Sehr hohe fachliche Tiefe für einzelne Compliance-Bereiche (z. B. Datenschutz, ESG, Cybersecurity, HSE); oft explizit auf konkrete Gesetze, Verordnungen oder ISO-Normen zugeschnitten; schnelle Einführung und klare Fokussierung auf definierte Anforderungen; hohe Aktualität bei regulatorischen Änderungen durch spezialisierte Anbieter; gute Unterstützung der Fachabteilungen mit passgenauen Workflows; geringere Komplexität im Vergleich zu umfassenden GRC-Suiten.
Fragmentierung der Compliance-Landschaft bei Einsatz mehrerer Einzellösungen; erhöhter Integrations- und Koordinationsaufwand zwischen Tools; fehlende ganzheitliche Sicht auf Risiken und Compliance-Status; unterschiedliche Bedienkonzepte und Reporting-Strukturen; Abhängigkeit von mehreren Anbietern und deren Update-Zyklen.
Unternehmen, die gezielt einzelne Compliance-Themen professionalisieren möchten; Organisationen mit klar abgegrenzten, besonders komplexen Compliance-Anforderungen; Fachabteilungen, die spezialisierte Lösungen statt generischer Plattformen benötigen; mittelständische Unternehmen mit fokussierten regulatorischen Pflichten.
Branchenlösungen mit Compliance-Modulen
An dieser Stelle sind ERP- oder Qualitätsmanagement-Softwarelösungen anzuführen, die Compliance-Module für bestimmte Industrien und Branchen integriert haben – inkl. Umweltauflagen, Zertifizierungen oder konkreten Arbeitssicherheitsmaßnahmen. Compliance ist hier eher ein Add-on, nicht die Kernfunktion. Eine andere Herangehensweise, die aber durchaus für bestimmte Unternehmen der richtige Weg ist.
Enge Verzahnung von Compliance-Funktionen mit branchenspezifischen Kernprozessen; Nutzung bestehender Systeme (z. B. ERP oder QMS) reduziert zusätzlichen Toolaufwand; gute Unterstützung operativer Compliance-Anforderungen (z. B. Arbeitssicherheit, Umweltauflagen); höhere Datenkonsistenz durch gemeinsame Datenbasis; geringerer Schulungsaufwand, da Anwender im bekannten System bleiben.
Compliance-Funktionalität meist begrenzt und nicht ganzheitlich; geringere Flexibilität bei neuen oder branchenfremden regulatorischen Anforderungen; Abhängigkeit von Releasezyklen und Roadmaps des Kernsystems; Erweiterungen oder Anpassungen können kosten- und zeitintensiv sein; Compliance eher unterstützend als strategisch verankert.
Unternehmen mit klar definierten, branchenspezifischen Compliance-Anforderungen; Organisationen, bei denen operative Compliance im Tagesgeschäft im Vordergrund steht; Firmen, die zusätzliche Spezial- oder GRC-Tools bewusst vermeiden möchten; mittelständische Betriebe, für die eine pragmatische, integrierte Lösung ausreichend ist.
Doch was bedeutet diese Segmentierung der Softwarearten für Euren Auswahlprozess? Es ist natürlich einfacher für einen einzelnen Compliance-Bereich, der bei Euch vielleicht immens wichtig ist, eine Lösung zu finden. Um den höchsten Nutzen aus dem Einsatz eines Compliance-Tools zu generieren, gilt es in erster Line, einen Überblick über alle relevanten Compliance-Themen zu erhalten, diese zu priorisieren und ggfs. noch den Geschäftsnutzen (z. B. erhebliche operative Kosteneinsparungen bei der Einführung einer Abfallmanagement-Software) einfließen zu lassen.
Das Gute: Ihr seid aktuell auf der richtigen Seite, um Euch effektiv den richtigen Anbietern anzunähern, die zu den Bedürfnissen Eures Unternehmens passen.
Wenn Ihr Euch erstmalig mit der Einführung eines Compliance-Systems beschäftigt oder aktuell eine ältere Software nutzt, werdet Ihr erstaunt sein, wie effizient Euch die Tools mittlerweile unterstützen. Natürlich kann man alles weiterhin manuell mit Excel & Co. lösen. Doch das ist meist umständlich und mangels vorgegebenem Templates mit großem Aufwand verbunden. Zudem steigen die Anforderungen der Compliance-Aufgaben immer weiter, was dazu führt, dass eine manuelle Durchführung für Fehlerquellen sorgt.
Eine professionelle Softwarelösung schafft hier Abhilfe – sie verknüpft zentrale Elemente miteinander, sorgt für Transparenz und spart wertvolle Ressourcen.
Die Einführung einer Compliance-Softwarelösung lässt sich je nach Komplexität schrittweise gestalten und nach und nach in bestehende Systeme integrieren – sei es modular über eine umfassende GRC-Suite oder durch spezialisierte Einzellösungen, die sich nahtlos über Schnittstellen miteinander verbinden.
Doch was leistet eine Compliance-Software eigentlich und wie erleichtert sie die Arbeit? Hier sind die wichtigsten Funktionen:
Rechtskataster & Gesetzesmonitoring
Als Unternehmen unterliegt ihr einer Vielzahl von Gesetzen, Normen und Vorschriften, die regelmäßig aktualisiert und novelliert werden. Eine Compliance-Software stellt sicher, dass alle relevanten rechtlichen Anforderungen automatisch erfasst, aktualisiert und in einem für euch individuellen, zentralen Rechtskataster dokumentiert werden. Die Software monitort die Gesetze, benachrichtigt Compliance-Verantwortliche über Änderungen und hilft bei der Einhaltung neuer Anforderungen.
Ein mittelständischer Maschinenbauer in Baden-Württemberg produziert für die Automobilindustrie. Durch eine Gesetzesänderung im Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) muss der Betrieb bestimmte CE-Kennzeichnungen aktualisieren. Die Compliance-Software erkennt das automatisch, zeigt betroffene Produktgruppen auf und informiert die Produktionsleitung. Diese passt die technischen Dokumentationen an – ohne durch manuelle Arbeit die Gesetzeslage prüfen zu müssen.
Flexibles Risikomanagement
Die Risikoanalyse mit integriertem Risikomanagement ist ein zentraler Bestandteil einer Compliance-Software. Mit dieser Funktion erkennen Unternehmen nicht nur Risiken, sondern bewerten sie, führen interne Kontrollen ein und ergreifen rechtzeitig angemessene Maßnahmen zur Risikominderung. Ein Compliance-Tool sollte über ein flexibles Risikomanagement verfügen, das verschiedene Risikofaktoren – wie z. B. rechtliche Veränderungen, interne Prozesse und externe Marktbedingungen – kontinuierlich überwacht und Bericht erstattet.
Ein Lebensmittelhersteller in Salzburg liefert seine Produkte auch nach Deutschland. Durch eine neue Regelung zur Allergenkennzeichnung steigt das Risiko für Abmahnungen. Die Software stuft das als mittelhoch ein, generiert eine Handlungsempfehlung zur Verpackungsprüfung und erstellt eine Taskliste für das QM-Team – mit Termin und Verantwortlichkeit.
Datenbank für die Dokumentverwaltung
Durch Regelungen – wie z. B. den umfangreichen ESG-Anforderungen – müssen Unternehmen in ihren Compliance-Bemühungen eine Vielzahl von Richtlinien, Zertifikaten, Schulungsnachweisen, Auditberichten und gesetzlichen Vorgaben verwalten. Eine Compliance-Software sollte daher die Möglichkeit bieten, diese Dokumente sicher, transparent und übersichtlich zu verwalten. Das sorgt nicht nur dafür, dass Nachweise bei Bedarf schnell abrufbar sind, sondern reduziert auch den manuellen Verwaltungsaufwand.
Ein Energieversorger muss jährlich verschiedene ESG-Nachweise liefern – von CO2-Bilanzen über Lieferantenzertifikate bis hin zu Auditberichten für das Energiemanagement. Zur Verwaltung der Dokumente wird eine Compliance-Software verwendet. Dort sind alle relevanten Dokumente abgelegt und können gezielt mit Suchbegriffen gefunden werden.
Automatisierte Berichtserstellung und Dokumentation
Die Möglichkeit einer automatisierten Berichterstattung unterstützt dabei, Prüfprozesse im Compliance-Management effizienter zu gestalten und Nachweise über eine normgerechte und gesetzeskonforme Wirtschaftung zu erstellen. Im besten Fall ist die Erstellung der Compliance-Berichte mit einer Weiterleitungsfunktion verbunden, die dafür sorgt, dass z. B. Geschäftspartner oder Investoren auf die Reportings zugreifen. Ein großer Vorteil der Automatisierung: Fehler, die durch aufwändige manuelle Prüfungen entstehen, werden minimiert und der Aufwand reduziert. Gleichzeitig wird eine effizientere Überwachung der Compliance-Bemühungen ermöglicht und Transparenz sowie Nachweisfähigkeit gegenüber internen und externen Prüfinstanzen verbessert.
Ein Unternehmen aus der Baubranche ist erstmals CSRD-berichtspflichtig. Statt Excel-Tabellen und manuellem Copy-Paste erstellt die Compliance-Software auf Knopfdruck einen vollständigen Nachweis des ESG-Berichts nach ESRS – mit automatisch eingefügten Emissionsdaten, Sozialkennzahlen und Governance-Bewertungen. Dieser Nachweis wird anschließend direkt an die Investoren weitergeleitet.
Korrespondenz und Integration mit bestehenden Systemen
Eine agile Compliance-Software ist in bestehende Systeme nahtlos integrierbar. Dies kann durch eine Import-Möglichkeit von Daten aus ESG- und/oder CSRD-Softwarelösungen geschehen oder durch eine aktive Verknüpfung der Tools. Durch eine Compliance-Software, die sich ohne größere Anpassungen in bestehende Systeme integriert, werden Dateninseln verhindert und eine effiziente Verarbeitung von Informationen und Daten ermöglicht.
Ein Industrieunternehmen nutzt SAP für Finanzen, ein separates Tool für Umweltkennzahlen und ein Drittsystem für das Schulungsmanagement. Die Compliance-Software verknüpft diese Systeme durch Schnittstellen. ESG-Kennzahlen, Lieferantenauswertungen und Mitarbeiterschulungen lassen sich problemlos im Compliance-Dashboard anzeigen und filtern.
Dokumentierte Schulungen und Workshops
Mitarbeiterschulungen und Workshops sind essenzielle Bestandteil einer Compliance-Software. Sie stellen sicher, dass alle Beschäftigten die notwendigen Kenntnisse über gesetzliche Vorschriften, interne Richtlinien und Best Practices im Bereich Compliance haben. Gleichzeitig sorgen entsprechende Schulungen dafür, dass jeder effektiv mit dem Compliance-Tool umgeht und das bestmögliche aus dem Compliance-Management herausholt. Bei den Schulungen ist zu beachten: Sie sollten praxisnah sein und aktuell geltende Anforderungen abdecken.
Ein mittelständisches Logistik-Unternehmen muss die Mitarbeitenden zu interner Compliance schulen. Über die Software wird eine E-Learning-Reihe ausgerollt – passend zur jeweiligen Funktion (Fahrer, Dispo, Einkauf). Die Teilnahme wird automatisch dokumentiert, und Erinnerungen gehen bei Fristüberschreitungen automatisiert heraus. Im Fall einer Kontrolle kann die Personalabteilung den Schulungsstand per Klick belegen.
Besonders wichtig hinsichtlich der Funktionen einer Compliance-Software: Die Software muss zu den Strukturen und den Bedürfnissen eures Unternehmens passen. Außerdem sollte sie jetzige und zukünftige Herausforderungen im Blick behalten und gesetzliche Regulatoriken und Richtlinien berücksichtigen.
Compliance ist heutzutage also mehr als das Einhalten von Regeln und Vorschriften – sie ist ein strategischer Erfolgsfaktor, der die Unternehmenskultur nachhaltig verbessern und einen Wettbewerbsvorteil bedeutet. Denn in einer Welt, in der regulatorische Anforderungen stetig wachsen und komplexer werden, braucht es klare Ziele und wirksame Werkzeuge, um rechtssicher, transparent und verantwortungsvoll zu handeln.
Vor der Softwareauswahl solltet Ihr eure internen Compliance-Ziele manifestieren, denn die verschiedenen Lösungen, dass werdet Ihr gleich in der Marktübersicht sehen, fokussieren sich auf bestimmte Compliance-Bereiche oder -Disziplinen. Die drei wichtigsten Ziele von einem unserer Kunden (Mittelständler aus der Chemieindustrie, +700 Mitarbeiter) wurden wie folgt festgelegt:



Klar gesetzte Compliance-Ziele zeigen nicht nur, dass ein Unternehmen Verantwortung übernimmt – sie schaffen auch Sicherheit bei Investoren und Stakeholdern. Wer sieht, dass Compliance im Unternehmen ernst genommen und konsequent umgesetzt wird, baut Vertrauen auf. Auch von Seiten der Mitarbeitenden, die durch Compliance-Maßnahmen von erhöhter Arbeitssicherheit profitieren können.
Die Kosten für eine Compliance-Software sind, wie fast alle Preise im Enterprise-Software-Segment, nicht pauschalisierbar. Lediglich bei klar separierbaren Bereichen, wie bspw. Datenschutz oder der digitalen Barrierefreiheit, sind klare Preisstrukturen öffentlich vergleichbar.
Bei den Angeboten, die über unsere Plattform abgegeben wurden, beeinflussen die folgenden Kriterien das einzusetzende Budget:
Anzahl der Compliance-Module
Anzahl der User
Art und Anzahl der eingesetzten Frameworks
Organisationsstruktur des Unternehmens
Die Lizenzpreise für ein Compliance-Tool bewegen sich in einem Rahmen von 150–1.500 € pro Monat abhängig von den oben genannten Parametern.
Ein mittelständisches Unternehmen mit 350 Mitarbeitenden an drei Standorten führt eine zentrale Compliance-Software ein, um seinen Verpflichtungen aus dem Lieferkettengesetz, dem Hinweisgeberschutzgesetz sowie im Bereich Datenschutz und Arbeitsschutz gerecht zu werden.
Kostenaufstellung
Jährliche Softwarekosten: ca. 15.000 bis 20.000 € im ersten Jahr (inkl. Set-up), danach ca. 10.000 bis 14.000 € pro Jahr
Mögliche Einsparpotenziale
Einsparpotenzial: konservativ ca. 40.000 bis 75.000 € pro Jahr.
An dieser Stelle haben wir versucht, eine möglichst konkrete Preisorientierung zu geben und die Berechnung des Kosten-/Nutzenverhältnisses aufzuzeigen. Selbst wenn Ihr bei Eurer eigenen Kalkulation auf ein negatives Einsparpotenzial kommt: Eine Compliance-Software ist immer eine „Versicherung“ zur Vermeidung von Strafzahlungen.
Unsere Empfehlung: Fülle unseren Compliance-Match-Assistant aus und erhalte über unsere Plattform eine unverbindliche Budgeteinschätzung ausgewählter Anbieter für eine Software, die zu Euren individuellen Kriterien passt.
Kontinuierlich screenen wir den Markt für alle GRC-Softwarearten. In unserer Datenbank befinden sich die relevantesten Compliance-Tools für den deutschsprachigen Raum – hinterlegt mit harten und weichen Faktoren wie Funktionen, Modulen, Standards, Schnittstellen, Branchenkompetenzen, Preisen u.v.m.
Von dieser einzigartigen Marktübersicht sowie unserer gewonnenen Kompetenz aus über 700 Compliance-Matchings für Mittelständler und Konzerne aus den unterschiedlichsten Branchen profitiert Ihr jetzt: Wir begleiten euch vom ersten Kriterienkatalog bis hin zur finalen Anbieterauswahl. Wir ermitteln in einer Shortlist (wir nennen es Matchboard) die drei Anbieter von Softwarelösungen, die bestmöglich zu euren Anforderungen passen.
Das Beste: Das Matching auf Matchilla ist für Euch unverbindlich, kostenlos und gegenüber den Anbietern anonym (mehr unter FAQ).
Wenn Du wissen möchtest, welche Lösung Euch in Zukunft bestmöglich bei Euren Compliance-Aufgaben unterstützt, fülle den Match-Assistant aus!
Anbieter im Matching: 124

Den Ansatz von Matchilla ist genial: Ich muss Beratungen und Software-Anbieter nicht mehr mühsam recherchieren und mich durch viele Vergleichsportale kämpfen – die passenden Anbieter kommen sozusagen zu mir – mit einem Aufwand von wenigen Minuten. Der Matching-Prozess spart uns viele Ressourcen.

Die Suche nach geeigneten Dienstleistern gestaltet sich über Matchilla einfach und superschnell. Kontaktaufnahme, Spezifikationen formuliert und nach wenigen Tagen waren die Ergebnisse da. Über diesen Weg kamen wir an Infos zu Anbietern, von denen wir vorab noch nichts gehört hatten. Ein echter Mehrwert.

Durch Matchilla öffnen wir uns ganz bequem Impulsen von neuen Dienstleistern, die vorher außerhalb unseres Radars lagen. Unsere Suchangaben werden mit einer Datenbank abgeglichen, die finalen Vorschläge liegen aber in den Händen des Matchilla-Teams. Das Ergebnis: Hohe Qualität und ein starker Service!
Ihr steht vor der Herausforderung, eure Compliance-Themen strukturiert und rechtskonform mit einer Software zu managen, doch die Recherche der Anbieteroptionen und der Auswahlprozess über Listingportale oder Marktübersichten ist komplex und kompliziert.
Genau hier kommt Matchilla ins Spiel. Den strukturierten Matching-Prozess, den Ihr mit uns geht, haben wir bereits für viele Unternehmen (Mittelständler und Konzerne) erfolgreich durchgeführt und kennen damit quasi jede Konstellation bei der Auswahl von Compliance-Tool-Anbietern. Wir verfügen über die wohl bestgepflegte Datenbank mit Softwarelösungen im deutschsprachigen Raum.
Mit diesem Marktüberblick in Kombination mit unserer persönlichen Kompetenz erhaltet Ihr einen immensen Wissensvorsprung, der euch nicht nur eine umständliche Recherchearbeit erspart, sondern in einem strukturierten Prozess über die Matchilla-Plattform führt.
Wir bringen die richtigen Anbieter zu Euch!
Der Service von Matchilla ist für Euch kostenlos, unverbindlich und gegenüber den Anbietern anonymisiert. Das individuelle Matching sowie die Nutzung der Plattform finanziert sich über die Gebühren der Anbieter. Generell stehen wir mit Euch in keinem bezahlten Vertragsverhältnis. Die Auswahl liegt natürlich bei Euch, ebenso die risikofreie Beendigung des Matching-Prozesses zu jeder Zeit.
Die Matchilla-Plattform kann für eine offizielle Ausschreibung einer Software genutzt werden. Neben den Anbieterinformationen sammelt Ihr auch die entsprechenden Angebote, die Euren eigenen Compliance-Regelungen entsprechen, direkt auf dem Matchboard. Über die Invite-Funktion teilst Du die Angebote nicht nur transparent und übersichtlich mit dem Einkauf, sondern optional mit allen Prozessbeteiligten im Unternehmen.
Zudem schafft Matchilla für Eure einzelne Matchanfrage einen individuellen Anbieter-Wettbewerb, bei dem die Preise für Euch vergleichbarer und verhandelbar werden. Das wird sowohl das Procurement als auch den Chef freuen!
Unser Auswahlprozess basiert auf einem effizienten Zusammenspiel aus Daten, Algorithmen und einer ordentlichen Portion persönlicher Kompetenz. Durch die Anzahl an bereits erfolgten Matching-Prozessen ist unsere Datengrundlage einzigartig. Zudem wird kein Matchboard freigegeben, ohne dass einer unserer Expert:innen eigenen Input hinzugefügt hat. Selbst Unternehmen, die schon mit mehreren Anbietern gesprochen haben, überraschen wir mit noch passenderen Optionen, die noch nicht recherchiert wurden.
Versteht Matchilla als neutralen Sparringspartner in diesem Software-Auswahlprozess. Wir möchten, dass Euer Unternehmen in Zukunft bei vielen weiteren Suchen nach Dienstleistern die Services der Matchilla-Plattform nutzt. Deswegen sind wir stark daran interessiert, dass Ihr nicht nur auf einen exzellenten Procurement-Prozess zugreift, sondern über uns auch IMMER die bestmöglichen Anbieter findet.
Starte ganz einfach mit dem Ausfüllen des Match-Assistants. Dadurch erhalten wir einen ersten Einblick in Eure Anforderungen. Wir werden uns persönlich bei Euch melden, falls weitere Spezifikationen benötigt werden. Damit schärfen wir die Auswahlkriterien und geben neben den Standard-Daten weitere individuelle Entscheidungsfaktoren in das Matching. Aus den aggregierten Informationen erstellen wir auf unserer Plattform das Matchboard mit den für Euch relevantesten Tool-Anbietern.
René Kühn ist der Gründer und Geschäftsführer bei Matchilla. Auf der Matching- und Procurement-Plattform hat er mit seinem Team eine der besten Marktübersichten für Compliance-Dienstleister aufgebaut
Die EU Deforestation Regulation (EUDR) bringt neue Pflichten für Nachweise und Reporting in…
Ihr wollt die wachsenden Aufgaben im Risikomanagement durch eine (neue) ERM-Software professionalisieren? Das…
Ihr seid dabei Euch auf die Anforderungen des BFSG vorzubereiten und sucht nach…