Risikomanagement-Software: So findet Ihr das richtige ERM-Tool

Ihr wollt die wachsenden Aufgaben im Risikomanagement durch eine (neue) ERM-Software professionalisieren? Das richtige Tool zu identifizieren, ist in diesem dynamischen Markt ein durchaus umfangreicher Prozess. Wir helfen Euch bei dieser wichtigen Investition mit unserem ERM-Software-Guide!

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isikomanagement hat in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Cyberrisiken, ESG-Anforderungen und volatile Märkte erhöhen den Druck auf Unternehmen, Risiken frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und systematisch zu steuern. Klassische Tabellenlösungen stoßen dabei schnell an ihre Grenzen.

Eine datenbasierte ERM-Software schafft die Grundlage, um Risiken transparent zu erfassen, Maßnahmen nachzuverfolgen und fundierte Entscheidungen zu treffen. In diesem Artikel erhaltet Ihr einen praxisnahen Leitfaden zur Auswahl einer Risikomanagement-Software – inklusive konkreter Kriterien für Eure Anbieterauswahl.

Darüber hinaus profitieren Ihr von unserer Erfahrung aus über 1.000 Compliance-Matchings für Mittelständler und Konzerne. Auf dieser Basis unterstützen wir Euch mit einem strukturierten Anbietervergleich dabei, schnell einen Überblick über die für Euch relevanten Lösungen zu erhalten und den ERM-Anbieter auszuwählen, der am besten zu Euren individuellen Kriterien passt.

Matchilla - die drei Schritte im Matching

Welche ERM-Software passt zu Euch?

Du möchtest tiefer in das Thema Risikomanagement einsteigen? Dann findest Du hier alle relevanten Informationen. Alternativ kannst Du ohne Umwege unser kostenloses Matching starten, um genau die ERM-Anbieter zu identifizieren, die zu Euren individuellen Anforderungen passen:

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Risikomanagement-Software

ERM-Software 2026

Warum Euch in 2026 kein Weg an einer ERM-Software vorbeiführt

Risikomanagement hat sich in den vergangenen Jahren von einer formalen Pflichtaufgabe zu einem zentralen Steuerungsinstrument entwickelt. Neben etablierten gesetzlichen Anforderungen durch das KonTraG sind mit dem StaRUG zusätzliche Haftungsrisiken für Geschäftsleitungen entstanden, die ein kontinuierliches und belastbares Risikomonitoring erforderlich machen.

Gleichzeitig steigt die Komplexität der Risikolandschaft deutlich. Cyberbedrohungen, der zunehmende Einsatz von KI in geschäftskritischen Prozessen, die aktuellen Zollschwankungen sowie neue regulatorische Vorgaben in diversen Compliance-Bereichen wie ESG (mit der CSRD, EU-Taxonomie oder EUDR) erweitern das Spektrum potenzieller Risiken erheblich. Unternehmen stehen damit vor der Aufgabe, unterschiedlichste Risikotypen parallel zu erfassen, zu bewerten und in ihre Entscheidungsprozesse zu integrieren.

ERM-Zitat

Wer Risiken frühzeitig systematisiert und in ein zentrales Monitoring überführt, legt die Grundlage für belastbare Entscheidungen und reduziert den Aufwand bei Reporting- und Nachweispflichten.

Manuelle Lösungen oder Tools aus den 2010ern stoßen hier allerdings schnell an ihre Grenzen. Verteilte Datenquellen, fehlende Aktualität und eingeschränkte Nachvollziehbarkeit erschweren eine konsistente Risikobewertung – insbesondere im Hinblick auf Dokumentations- und Berichtspflichten.

Eine ERM-Software schafft die notwendige Struktur, um Risiken systematisch zu erfassen, Entwicklungen zu überwachen und Maßnahmen nachvollziehbar zu steuern. Wer die Einführung frühzeitig angeht, legt damit die Grundlage für ein integriertes Risikomanagement, das regulatorischen Anforderungen standhält und gleichzeitig operative Transparenz schafft.

Ein strukturierter Auswahlprozess und unser individuelles Matching für Risikomanagement-Software hilft dabei, eine Lösung zu identifizieren, die zu den eigenen regulatorischen Anforderungen und Risikoprofilen passt.

Marktüberblick: Riskomanagement-Softwareanbieter in DACH

Das Angebot an Risikomanagement-Software ist in kurzer Zeit deutlich gewachsen. Die erwähnten, neuen regulatorische ,Anforderungen sowie technologische Entwicklungen (vor allem KI-gestützte Risikoanalysen) haben dazu geführt, dass sich immer mehr Anbieter mit spezialisierten ERM-Softwarelösungen am Markt positionieren. Entsprechend listen gängige Softwareverzeichnisse inzwischen weltweit über 1.000 ERM-Tools und bei den klassischen „Die 9 besten Risikomanagement-Tools“ ist keine Konsistenz (und Relevanz) zu erkennen. 

Definition einer ERM-Software

Für Unternehmen ist diese Vielfalt Chance und Herausforderung zugleich. Wer eine bestehende Software ersetzen oder bisherige Excel-basierte Strukturen erstmals digital abbilden möchte, steht zu Beginn der Anbieterauswahl vor einer großen Bandbreite an Funktionen, Systemarchitekturen und Implementierungsansätzen. Der Recherche- und Vergleichsaufwand der ERM-Anbieter ist entsprechend sehr hoch und häufig unübersichtlich.

Um eine fundierte Vorauswahl zu treffen, lohnt es sich daher, den Markt zunächst entlang zentraler Kategorien zu strukturieren:

Matchilla - Auflistung SCM-Anbieter Operative Risikomanagement-Tools
Diese Kategorie umfasst Softwarelösungen, die sich auf die operative Erfassung, Bewertung und Überwachung von Risiken konzentrieren. Der Schwerpunkt liegt auf Risikoinventaren, Bewertungen nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe sowie auf der strukturierten Dokumentation von Maßnahmen. Strategische Steuerung oder Governance-Aspekte stehen weniger im Vordergrund – im Fokus ist die praktische Umsetzbarkeit im Tagesgeschäft.

Matchilla - Markt SCM-Anbieter Strategische ERM-Plattformen
Strategische ERM-Plattformen verstehen Risikomanagement als integralen Bestandteil der Unternehmenssteuerung. Risiken werden nicht nur dokumentiert, sondern mit strategischen Zielen, Szenarien, Risikotragfähigkeit und Entscheidungsprozessen verknüpft. Der Fokus liegt auf Aggregation, Priorisierung und Management-Reporting – häufig orientiert an Rahmenwerken wie COSO ERM oder ISO 31000.

Matchilla - Markt SCM-Anbieter GRC-orientierte Risikomanagement-Systeme
GRC-orientierte Systeme betrachten Risikomanagement im Zusammenhang mit Compliance, Internem Kontrollsystem, Audits und Richtlinienmanagement. Risiken werden primär aus regulatorischen, prozessualen und kontrollbezogenen Perspektiven betrachtet. Ziel ist weniger strategische Steuerung als vielmehr Governance, Nachvollziehbarkeit und Prüfungssicherheit.

Matchilla - Markt SCM-Anbieter Integrierte ERM-Funktionen in Enterprise- und Performance-Management-Suiten
In dieser Kategorie ist ERM kein eigenständiges System, sondern Teil umfassender Enterprise-, EPM- oder Steuerungssuiten. Risiken werden im Kontext von Planung, Controlling, Performance-Management und operativen Kennzahlen betrachtet. Der Schwerpunkt liegt auf Integration, Datenkonsistenz und durchgängigen Managementprozessen.

In unseren Matchings ordnen wir Risikomanagement-Tools in diese vier Kategorien ein. Diese Struktur hat sich aus zahlreichen Auswahlprozessen mit Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen herausgebildet.

Für die grundlegende Toolauswahl ist zunächst entscheidend, welche Risikobereiche künftig softwaregestützt abgebildet werden sollen. Je nach Branche stehen bestimmte Themen (z. B. Cyberrisiken oder Nachhaltigkeitsanforderungen) besonders im Fokus und erfordern spezialisierte Funktionalitäten. So decken ESG-Softwarelösungen häufig gezielt Reporting- und Monitoringpflichten im Sustainability-Kontext ab und unterstützen die konkret benötigte Datenerfassung.

Sobald klar ist, welche Risikofelder priorisiert werden, lässt sich auch die passende Softwarekategorie eingrenzen und damit der weitere Auswahlprozess deutlich strukturierter angehen.

Exkurs: Was ist der Unterschied zwischen GRC- und ERM-Software?

Im Kontext von Unternehmenssteuerung begegnen Unternehmen häufig zwei Softwarekategorien: GRC-Software und ERM-Software. Beide befassen sich mit Risiken, verfolgen jedoch unterschiedliche Zielsetzungen und sind auf verschiedenen Ebenen des Managements angesiedelt.

GRC-Software (Governance, Risk & Compliance) unterstützt Organisationen dabei, übergreifende Strukturen, Vorgaben und Kontrollmechanismen abzubilden. Sie verbindet Governance-Modelle, regulatorische Anforderungen und Risikothemen in einem gemeinsamen Rahmen und ermöglicht so eine konsistente Steuerung, Dokumentation und Nachvollziehbarkeit unternehmensweiter Entscheidungen.

ERM-Software ist deutlich fokussierter. Sie adressiert ausschließlich das Management von Risiken und legt den Schwerpunkt auf deren systematische Erfassung, Bewertung, Aggregation und Steuerung. Neben Compliance-Risiken werden dabei auch strategische, finanzielle und operative Risiken betrachtet – häufig mit höherer fachlicher Tiefe und stärkerem Praxisbezug als in breit angelegten GRC-Systemen.

Wie unterscheiden sich ERM und GRC?

Eine ERM-Software konzentriert sich auf Risiken als eigenständiges Steuerungsobjekt und unterstützt deren Bewertung und Behandlung entlang konkreter Geschäftsprozesse.

Eine GRC-Software ...

... schafft einen organisatorischen Rahmen für Governance, Compliance und Risikoaspekte auf Unternehmensebene.

In der Praxis zeigt sich, dass eine umfassende GRC-Suite nicht für jedes Unternehmen erforderlich oder wirtschaftlich sinnvoll ist. Insbesondere mittelständische Organisationen setzen häufig zunächst auf eine eigenständige Risikomanagement-Lösung und ergänzen diese später um Compliance- oder Governance-Funktionen. So entsteht schrittweise eine bedarfsgerechte Systemlandschaft, die entweder aus mehreren spezialisierten Tools oder aus modularen Komponenten einer Plattform besteht.

Zusätzlich spielt die Ausrichtung der Software auf Unternehmensgröße und Branche eine zentrale Rolle. Neben skalierbaren ERM-Lösungen für den Mittelstand existieren zunehmend spezialisierte Anwendungen, etwa für interne Kontrollsysteme oder für operative Risiken in Bereichen wie Anlagen, Immobilien oder IT. Budget, regulatorischer Druck und gewünschte fachliche Tiefe sind dabei entscheidende Faktoren für die Auswahl.

Funktionen: Wofür wird eine Risikomanagement-Software eingesetzt? 

ERM-Tools unterscheiden sich nicht nur in ihrem methodischen Ansatz, sondern auch im Umfang und in der Tiefe der unterstützten Funktionen. Je nachdem, welche Risikobereiche im Unternehmen priorisiert werden und wie weit das Risikomanagement bereits etabliert ist, variieren die Anforderungen an das System erheblich.

Ein strukturierter Blick auf die zentralen Funktionsbereiche hilft dabei, den eigenen Bedarf besser einzuordnen und Lösungen gezielt miteinander zu vergleichen.

Typischerweise werden folgende Funktionsbereiche von einer ERM-Software abgedeckt:

Matchilla - Risikomanagement Software Funktionen Automatisches Monitoring Eurer Risiken
Die Funktion der Software, die Euch effektiv die meisten manuellen Ressourcen erspart, ist die Überwachung vorhandener und Identifizierung neuer Risiken durch ein individuelles Legal Monitoring im Unternehmen. Hierzu gehören Dashboards, automatisierte Reportings basierend auf vordefinierten Bereichen sowie Alert-Funktionen bei akuten Bedrohungen aller Arten.

Ein internationaler Logistikdienstleister bewertete seine Risiken bislang quartalsweise in Abstimmungsrunden. Kritische Entwicklungen, etwa Streiks in Häfen oder Ausfälle bei IT-Dienstleistern, wurden oft erst erkannt, wenn sie bereits operative Auswirkungen hatten. Nach Einführung einer zentralen Risikomanagement-Software liefen relevante Kennzahlen, externe Datenquellen und interne Meldungen kontinuierlich zusammen. Bei definierten Schwellenwerten wurden automatisch Warnungen an die verantwortlichen Stellen ausgelöst. Dadurch konnte das Unternehmen mehrere Lieferunterbrechungen frühzeitig abfedern und den manuellen Abstimmungsaufwand im Risikomanagement deutlich reduzieren.

Matchilla - Risiko Management Software Funktionen Maßnahmen-Management zur Risikominimierung
Die Steuerung von Workflows, Audits / Interviews und Workshops zur Risikominimierung werden in einer Risikomanagement-Software dokumentiert. Sowohl für Audits und Interviews sind vordefinierte  Formulare erstellt, die Euer Qualitätsmanagement sichert und an die Risikoholder im Unternehmen automatisiert versendet. Zudem wird nachverfolgt, wenn notwenige Workflows abgeschlossen wurden.

Ein europaweit tätiger Maschinenbauer hatte zwar zahlreiche Maßnahmen zur Risikominimierung definiert, deren Umsetzung wurde jedoch uneinheitlich dokumentiert und selten systematisch nachverfolgt. Mit der Einführung einer Risikomanagement-Lösung wurden Maßnahmen, Audits und Interviews über standardisierte Formulare gesteuert und automatisch an die verantwortlichen Personen verteilt. Der Fortschritt der Maßnahmen war jederzeit transparent, und offene Punkte wurden eskaliert, wenn Fristen überschritten wurden. In der Praxis führte dies dazu, dass identifizierte Risiken nicht nur beschrieben, sondern messbar und nachhaltig reduziert wurden.

Matchilla - Supply Chain Management Software Funktionen Konsistente Daten und Datenprozesse
Durch den Einsatz einer ERM-Software minimiert Ihr das Risiko menschlicher Fehler bei der Datenerfassung und -verarbeitung. Die automatisierten Prozesse gewährleisten Kontinuität und Genauigkeit aller Daten. Dies führt im Ergebnis zu verlässlichen Warnsystemen und einem datenbasierten Business Continuity Management. Bei Standardprozessen unterstützt dabei heutzutage meist eine KI.

Ein Handelsunternehmen mit vielen dezentralen Standorten kämpfte regelmäßig mit widersprüchlichen Risikodaten. Unterschiedliche Excel-Versionen und manuelle Übertragungen führten zu Fehlern und unklaren Auswertungen. Nach der Einführung einer ERM-Software wurden Datenerfassung und -verarbeitung weitgehend automatisiert und standardisiert. Wiederkehrende Bewertungen folgten festen Prozessen, die durch unterstützende Algorithmen plausibilisiert wurden. Dadurch stieg die Datenqualität spürbar, und das Unternehmen konnte sich erstmals auf belastbare Frühwarnindikatoren verlassen.

Matchilla - Supply Chain Management Software Funktionen „Up to date“ in Sachen Regulatorik
Die regulatorischen Anforderungen an Euer Unternehmen wandeln sich stetig. Du kannst davon ausgehen, dass notwendige Gesetzesänderungen und damit verbundene neue Reportinganforderungen und -deadlines bei richtig ausgewählten Softwareanbietern direkt in das System eingearbeitet werden und Ihr diese nicht mehr haargenau selbst zu monitoren habt.

Ein wachsendes Technologieunternehmen war zunehmend damit beschäftigt, neue regulatorische Anforderungen selbst zu verfolgen und intern umzusetzen. Fristen und Detailänderungen wurden dabei nicht immer rechtzeitig erkannt. Nach Auswahl eines geeigneten Softwareanbieters wurden relevante Gesetzesänderungen und neue Berichtspflichten automatisch in das System integriert. Verantwortliche erhielten rechtzeitig Hinweise auf angepasste Anforderungen und neue Deadlines. Der interne Aufwand für das regulatorische Monitoring sank deutlich, während die Rechtssicherheit gleichzeitig erhöht wurde.

Matchilla - Supply Chain Management Software Funktionen Transparenz und Vertrauen seitens Stakeholder
Risikomanagement ist ein wichtiger Aspekt für Eure Stakeholder. Transparente und vereinheitlichte Risikoberichte geben Investoren und Kund:innen, insbesondere in den Bereichen ESG und Cybersecurity (aktuell hervorzuheben ist darin der EU AI Act), die Gewissheit, dass Euer Unternehmen proaktiv Risiken managt und nachhaltige sowie sichere Geschäftsprozesse verfolgt.

Ein Unternehmen mit starkem Fokus auf ESG und IT-Sicherheit stand regelmäßig vor kritischen Rückfragen von Investoren und Großkund:innen. Die vorhandenen Risikoberichte waren uneinheitlich aufgebaut und schwer vergleichbar. Nach Einführung einer zentralen Lösung konnten Risiken, Maßnahmen und Fortschritte konsistent und nachvollziehbar dargestellt werden. Insbesondere in sensiblen Bereichen wie Nachhaltigkeit, Cybersecurity und dem Umgang mit KI entstand ein höheres Maß an Vertrauen, da das Unternehmen transparent zeigen konnte, wie Risiken identifiziert, bewertet und gesteuert werden.

Matchilla - Supply Chain Management Software Funktionen Persönliches Sparring und Sicherheit
Nichts Technisches, aber aus unseren Erfahrungen eine durchaus wichtige Funktion, die der Kooperationspartner übernimmt: Die meisten Softwareanbieter sorgen mit kontinuierlichem Know-how-Transfer in ihre Frameworks und in ihre Plattform-Hilfeassistenten dafür, dass Ihr immer alle wesentlichen Risiken beachtet.

Ein mittelständisches Unternehmen ohne eigene Risikomanagement-Abteilung stand zu Beginn der Einführung vor vielen inhaltlichen Unsicherheiten. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Softwareanbieter profitierte das Unternehmen von kontinuierlichen inhaltlichen Impulsen, Best Practices und integrierten Hilfestellungen innerhalb der Plattform. Neue Risikothemen wurden frühzeitig aufgezeigt, und bestehende Bewertungen regelmäßig hinterfragt. Dadurch gewann das Unternehmen nicht nur ein technisches Tool, sondern ein dauerhaftes Sparring, das die Qualität des Risikomanagements langfristig absicherte.

Die dargestellten Funktionsbereiche zeigen, welchen Beitrag eine qualifizierte ERM-Software zur systematischen Steuerung unternehmensweiter Risiken leistet. Sie schafft Transparenz über Risikolagen, unterstützt bei der Bewertung potenzieller Auswirkungen und sorgt dafür, dass Maßnahmen nachvollziehbar geplant und überwacht werden. Damit wird Risikomanagement von einer punktuellen Analyse zu einem kontinuierlichen Steuerungsprozess.

Die Einführung einer entsprechenden Lösung geht dabei stets mit organisatorischen Veränderungen einher. Risikodaten müssen konsolidiert, Zuständigkeiten geklärt und bestehende Prozesse stärker miteinander verknüpft werden. Je nach Unternehmensstruktur betrifft das unterschiedliche Fachbereiche – vom Controlling über IT bis hin zu Compliance.

Langfristig entsteht so jedoch eine belastbare Grundlage für fundierte Entscheidungen. Unternehmen verbessern ihre Reaktionsfähigkeit gegenüber regulatorischen Anforderungen, operativen Störungen oder strategischen Risiken und verankern Risikomanagement als zentralen und sicheren Bestandteil ihrer Unternehmenssteuerung.

Worauf ist bei der Auswahl eines ERM-Tools zu achten?

Die Wahl des passenden ERM-Tools entscheidet maßgeblich darüber, ob sich Euer Risikomanagement strukturiert weiterentwickeln lässt und mit den Anforderungen Eures Unternehmens mitwächst. Neben dem Funktionsumfang spielt auch die Erfahrung des Anbieters eine zentrale Rolle – insbesondere bei der Implementierung effizienter Workflows und der Anpassung an bestehende Prozesse.

Folgende Kriterien sind daher bei der Auswahl zu berücksichtigen:

Risikomanagement-Toolanbieter setzen unterschiedliche Schwerpunkte in Bezug auf Branchen, Unternehmensgrößen oder Berichtsanforderungen. Lösungen, die bereits in vergleichbaren Unternehmenskontexten eingesetzt wurden, erleichtern den Einstieg durch vorhandene Risikokataloge und erprobte Methodiken.

Das System sollte in der Lage sein, umfangreiche Risikodaten strukturiert zu erfassen, auszuwerten und übersichtlich darzustellen. Intuitive Dashboards unterstützen eine schnelle Bewertung von Risikolagen. Gleichzeitig ist sicherzustellen, dass sensible Informationen geschützt und geltende Datenschutzanforderungen – etwa gemäß DSGVO – eingehalten werden.

Die Anbindung bestehender Systeme ist insbesondere in komplexen IT-Umgebungen entscheidend. Eine konsistente Datenübertragung zwischen verschiedenen Anwendungen reduziert manuelle Aufwände und verhindert redundante Datensätze – auch bei der Überführung bestehender Excel-Sheets.

Im Risikomanagement geht es auch um haftungsrelevante Berichtspflichten. Daher sollte geprüft werden, inwieweit die Software aktuelle und künftige Reporting-Standards – etwa im Kontext interner Kontrollsysteme – unterstützt und sich in bestehende Auditprozesse integrieren lässt.

Risikomanagementprozesse unterscheiden sich je nach Organisation erheblich. Das gewählte Tool sollte daher ausreichend konfigurierbar sein, um individuelle Bewertungslogiken, BCM-Strukturen oder Zuständigkeiten sowohl im Onboarding als auch im laufenden Betrieb abzubilden.

Die Auswahl eines ERM-Tools ist damit weit mehr als ein reiner Funktionsvergleich. Entscheidend ist, wie gut sich die Lösung in Eure bestehende Systemlandschaft integriert, regulatorische Anforderungen abbildet und Eure individuellen Risikostrukturen unterstützt. Nur wenn Methodik, Datenbasis und Prozesse zusammenpassen, entsteht ein Risikomanagement, das im operativen Alltag trägt und sich langfristig weiterentwickeln lässt.

Budget: Was kostet eine Software für das Risikomanagement?

Die Investitionskosten für eine ERM-Software sind, wie fast alle Preise im Enterprise-Segment, nicht pauschalisierbar und es gibt keine Vergleichmöglichkeiten. Bei den Angeboten, die über unsere Plattform abgegeben wurden, waren die folgenden Parameter für die Kalkulation entscheidend:

Aufzählungszeichen ERM Software - Referenzen Anzahl der Softwarenutzer
Aufzählungszeichen ERM Kosten Anzahl der Risiken
Aufzählungszeichen ERM Software - Referenzen Arten und Anzahl der Risikosegmente
Aufzählungszeichen ERM Software - Referenzen Organisationsstrukur des Unternehmens

Die Auswertung aus unseren bisherigen Matchings für mittelständische Unternehmen in den letzten beiden Jahren ergibt eine Preisrange bei den Kosten für eine Risikomanagement-Software von 6.000 Euro bis 180.000 Euro pro Jahr.

Mit dieser Tabelle erhaltet Ihr eine grobe Orientierung über die Investition:

Die Investition in eine ERM-Software wirkt nach einer ersten Kostenübersicht häufig wie ein zusätzlicher struktureller Aufwand – insbesondere, da sich der Nutzen nicht unmittelbar in Form von Umsatzsteigerungen abbildet. Der Mehrwert liegt vielmehr in der Vermeidung potenzieller Schäden, der Reduktion manueller Aufwände und der verbesserten Entscheidungsgrundlage im Umgang mit Risiken.

Eine vereinfachte ROI-Betrachtung hilft dabei, diesen Nutzen greifbarer zu machen und die wirtschaftlichen Effekte einer Softwareeinführung transparenter einzuordnen.

Betrachten wir deshalb ein beispielhaftes Szenario:

ROI-Rechnung für eine Risikomanagement-Software

Ausgangssituation / Unternehmensprofil
Mitarbeitende500
Aktueller StandExcel-basiertes Risikoregister, keine automatisierten Frühwarnsysteme
RisikoexpositionHoch (Lieferkette, Produkt-Compliance, ISMS, Haftung, u. a.)
Ziele Transparente Risikosteuerung, frühzeitige Risikoerkennung, Reduktion manueller Aufwände
Investition in Software (einmalig)
Einrichtung / Implementierung23.000 €
Schnittstellenanbindung / Customizing7.000 €
Schulung / Einführung / Onboarding5.000 €
Gesamtkosten einmalig35.000 €
Jährliche Kosten (wiederkehrend)
Lizenzkosten45.000 €
Support / WartungInklusive
Gesamtkosten jährlich45.000 €
Einsparungen & Nutzen pro Jahr
Reduzierter manueller Aufwand (4 Risiko-Owner) 25.920 €
Weniger externe Beratung 24.000 €
Schnellere Risikoreaktion & Schadensvermeidung 35.000 €
Wegfall redundanter Tools & Berichte 10.000 €
Gesamtersparnis94.920 €
ROI
Investition Jahr 1 89.600 € (35.000 € einmalig + 45.000 € Lizenz + 9.600 € interner Aufwand)
Investition Jahr 2 45.000 €
Einsparungen 94.920 € / Jahr
ROI / Break-even nach ca. 12 Monaten
Einsparungen ab Jahr 2 49.920 € / Jahr netto

Die beispielhafte Rechnung verdeutlicht, dass sich die Investition in eine ERM-Software nicht allein über direkte Kosteneinsparungen bewerten lässt. Effizienzgewinne in der Risikobewertung, reduzierte manuelle Aufwände sowie eine verbesserte Nachvollziehbarkeit von Maßnahmen tragen massiv dazu bei, potenzielle Schadensfälle frühzeitig zu erkennen oder ganz zu vermeiden.

Neben den quantifizierbaren Effekten entstehen zusätzliche Vorteile in Form von höherer Transparenz, stabileren Entscheidungsprozessen und einer besseren Auditfähigkeit. Unternehmen schaffen damit die Grundlage für ein Risikomanagement, das nicht nur regulatorische Anforderungen erfüllt, sondern aktiv zum Management während kritischer Phasen beiträgt.

Unsere Empfehlung: Trage bei unserem ERM-Match-Assistant im Bereich „Briefing“ die Ergänzung „Vorherige Preisindikation erwünscht“ ein, um einen Investitionsrahmen, der auf die Bedürfnisse Eures Unternehmens abgestimmt ist, zu erhalten. Die zu Euch passendsten Anbieter werden Euch dann eine unverbindliche Kosteneinschätzung mitteilen.

Softwarevergleich: Matche die besten Tools für Euer Risikomanagement

Die Auswahl einer geeigneten Risikomanagement-Software erfordert klare Anforderungen, fachliches Verständnis und einen strukturierten Blick auf Funktionen, Compliance und Integration. Genau hier unterstützt Euch Matchilla: Wir bringen Softwareexpertise und Praxiserfahrung zusammen, um die Lösung zu identifizieren, die wirklich zu Eurem Risikomanagement passt!

Über unseren strukturierten Matching-Prozess gleichen wir Eure fachlichen, regulatorischen und technischen Anforderungen gezielt mit den passenden Anbietern ab. Grundlage dafür ist unsere spezialisierte Anbieter-Datenbank sowie die Erfahrung aus über 700 erfolgreichen Software-Matchings für mittelständische Unternehmen und Konzerne.

Das Beste: Dieser individuelle Softwarevergleich ist für Euch unverbindlich, kostenlos und gegenüber den Anbietern anonym.

Möchtest Du herausfinden, welche ERM-Software Euer Unternehmen beim Aufbau, der Weiterentwicklung und/oder der Steuerung Eures Risikomanagements optimal unterstützt? Dann nimm Dir wenige Minuten Zeit und fülle unseren ERM-Match-Assistant aus oder registriere Dich auf der Matchilla-Plattform!

Wir freuen uns auf das Matching mit Dir!

Software-Matching: Risikomanagement-Tool individuell nach Euren Kriterien
Christian Batz - Kundenstimme Matchilla
Christian Batz VP Digital, igus AG


Den Ansatz von Matchilla ist genial: Ich muss Beratungen und Software-Anbieter nicht mehr mühsam recherchieren und mich durch viele Vergleichsportale kämpfen – die passenden Anbieter kommen sozusagen zu mir – mit einem Aufwand von wenigen Minuten. Der Matching-Prozess spart uns viele Ressourcen.

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Heiko Stötzel Global Head Social Responsibility, SSI Schäfer


Die Suche nach geeigneten ESG-Dienstleistern gestaltet sich über Matchilla einfach und superschnell. Kontaktaufnahme, Spezifikationen formuliert und nach wenigen Tagen waren die Ergebnisse da. Über diesen Weg kamen wir an Infos zu Anbietern, von denen wir vorab noch nichts gehört hatten. Ein echter Mehrwert.

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Alexander Barion Head of Marketing CE, Fidelity International


Durch Matchilla öffnen wir uns ganz bequem Impulsen von neuen Dienstleistern, die vorher außerhalb unseres Radars lagen. Unsere Suchangaben werden mit einer Datenbank abgeglichen, die finalen Vorschläge liegen aber in den Händen des Matchilla-Teams. Das Ergebnis: Hohe Qualität und ein starker Service!

Fragen zum ERM-Software-Matching

Wie dynamisch sich der ERM-Softwaremarkt entwickelt, haben wir Dir in diesem Artikel ausführlich erläutert. Die Recherche der Anbieteroptionen und der Auswahlprozess sind komplex und kompliziert.

Den strukturierten Matching-Prozess, den Ihr mit uns geht, haben wir bereits für viele Unternehmen (Mittelständler und Konzerne) erfolgreich durchgeführt und kennen damit quasi jede Konstellation bei der Suche nach ERM-Anbietern. Durch unsere zahlreichen Kunden-Matchings verfügen wir über die wohl bestgepflegte Datenbank mit GRC-Softwarelösungen im deutschsprachigen Raum.

Mit diesem Marktüberblick in Kombination mit unserer persönlichen Kompetenz erhaltet Ihr einen immensen Wissensvorsprung, der Euch nicht nur eine umständliche Recherchearbeit erspart, sondern in einem strukturierten Prozess über die Matchilla-Plattform zum richtigen Anbieter führt.

Der Service von Matchilla ist für Euch kostenlos, unverbindlich und gegenüber den Anbietern anonymisiert. Die individuelle Ermittlung, um die beste Software für Euch auszuwählen, sowie die zur Verfügungstellung der umfangreichen Insights finanziert sich über die Plattform-Gebühren der Anbieter. Generell stehen wir mit Euch in keinem bezahlten Vertragsverhältnis. Die Auswahl liegt natürlich bei Euch, ebenso die Beendigung des Matching-Prozesses zu jeder Zeit.

Ja, Matchilla ist so konzipiert, dass Ihr uns als Ausschreibungsplattform für das Procurement nutzen könnt und direkt Preisangebote der Anbieter erhaltet, die den Compliance-Regelungen entsprechen. Über die Invite-Funktion teilt Ihr die Informationen zu den Anbietern auf dem Matchboard mit allen weiteren Entscheidungsträgern in Eurem Unternehmen.

Für Eure einzelne Matchanfrage entsteht ein individueller Anbieter-Wettbewerb, bei dem die Preise für Euch vergleichbarer und verhandelbar werden. Das wird sowohl das Procurement, den Chef als auch Euer eigenes Budget freuen!

Unser Auswahlprozess basiert auf einem effizienten Zusammenspiel aus Daten, Algorithmen und einer ordentlichen Portion persönlicher Kompetenz. Bei uns wird kein Matchboard freigegeben, ohne dass einer unserer GRC-Experten seinen Input hinzufügt. 

Wir erstellen nicht nur Euer Matchboard, sondern begleiten Euch bei den Anbietergesprächen, korrigieren ggfs. gemeinsam eure Anforderungen bei neuen Erkenntnissen und sind jederzeit für Euch ansprechbar – bis wir gemeinsam die richtige Risikomanagement-Software für Euch identifiziert haben.         

Versteht Matchilla als neutralen Sparringspartner in diesem Software-Auswahlprozess. Unser Wunsch ist es, dass Euer Unternehmen in Zukunft bei vielen weiteren Suchen nach Dienstleistern unsere Services nutzt.

Starte einfach mit dem Ausfüllen des Match-Assistants für Risikomanagment-Software. Dadurch erhalten wir einen ersten Einblick in Eure Anforderungen. Wenn Ihr bereits einen Kriterienkatalog vorliegen habt, könnt Ihr diesen auch direkt auf der Matchilla-Plattform einstellen. Wir werden uns persönlich bei euch melden, falls weitere Spezifikationen benötigt werden. Umso detailierter uns die Auswahlkriterien vorliegen, desto schärfer wird das Matching mit den für Euch relevantesten Tool-Anbietern.

Bild von ERM-Experte bei Matchilla
ERM-Experte bei Matchilla

René Kühn ist Gründer und Geschäftsführer von Matchilla. Mit den Erfahrungen aus über 700 Matchings für Mittelständler und Konzerne konnte er mit seinem Team eine der besten Marktübersichten für GRC-Dienstleister auf der Plattform aufbauen.

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