ESG-Software: So findest Du die richtigen Tools für Eure ESG-Reportings
Ihr sucht nach einer Softwarelösung, um die diversen ESG-Anforderungen effizient zu managen? Wir…
iele europäische Unternehmen befassen sich derzeit intensiv mit den Anforderungen der PPWR-Verordnung und suchen nach technischen Lösungen, um ihre Prozesse zur Verpackungsoptimierung effizient und strukturiert umzusetzen. Da die PPWR ab dem 12. August 2026 in Kraft tritt, empfiehlt es sich, schnellstmöglich Vorbereitungen zu treffen.
In diesem Artikel erhältst Du deshalb einen umfassenden Leitfaden für die Auswahl einer PPWR-Software – inklusive Tipps zrm Verpackungsoptimierung und einem möglichen Weg zur ersten Konfirmitätserklärung.
Zudem teilen wir unser Know-how aus über 700 Software-Matchings für Mittelständler und Konzerne. Anhand Eurer Spezifikationen identifizieren wir die passenden Lösungen für individuelle Anforderungen und ersparen Euch eine zeitaufwendige Recherche nach dem richtigen Anbieter.
Du möchtest tiefer in das Thema PPWR einsteigen? Dann findest Du hier alle relevanten Informationen. Alternativ kannst Du ohne Umwege unser kostenloses Matching starten, um genau die PPWR-Anbieter zu identifizieren, die zu Euren individuellen Anforderungen passen:
Die neue EU-Verpackungsverordnung betrifft quasi alle Unternehmen, die in ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit Verpackungen einsetzen – vom Verpackungshersteller, den Produzenten bis zum Händler (inkl. dem E-Commerce). Anders ausgedrückt: Alle Unternehmen, die Verpackungen in Verkehr bringen oder in die EU importieren, unterliegen den Vorgaben und Pflichten. Und das hat Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungs- und Lieferkette.
Verpackungshersteller stehen vor der Aufgabe, ihre Materialien grundlegend neu zu denken und zukünftig recyclingfreundlich, leicht trennbar und möglichst schadstofffrei anzubieten. Für Hersteller, die Verpackungen bei ihren Produkten einsetzen, wird die Digitalisierung des Verpackungsmanagements eine ganz neue Disziplin. Importeure sind dazu verpflichtet, sicherzustellen, dass Verpackungen aus Drittländern den EU-Standards entsprechen. Sie müssen gezielt die Verpackungshersteller auswählen, die sich an die geltenden Richtlinien halten und reporten.
Der Einzel- und Onlinehandel muss nicht nur Verpackungen verwenden, die leicht recycelbar sind, sondern auch deren Gestaltung und Materialeinsatz überdenken. Wer Waren innerhalb der EU verkauft oder versendet, muss künftig genau hinschauen, wie verpackt wird. Dabei geht es nicht nur um Nachhaltigkeit, sondern auch um klar festgelegte Vorgaben:
Weniger ist mehr
Verpackungen sollen so leicht und kompakt wie möglich sein – ohne unnötigen Materialeinsatz. Der Grundsatz hierbei: So groß und schwer, wie es unbedingt notwendig ist. Damit verbunden ist auch das Verbot künstlicher Vergrößerungen durch beispielsweise Doppelwände, übertriebene Polsterungen oder falsche Böden.
Recyclinggerechtes Design
Verpackungsbestandteile müssen trennbar und einzeln recycelbar sein – ganz im Sinne eines funktionierenden Sammel-, Sortier- und Recyclingsystems.
Maximal 50 % Leerraum
Der Anteil leerer Fläche und des Füllmaterials (z. B. Luftpolster oder Schaumstoff) in Versandverpackungen darf 50 % nicht überschreiten.
Chemikalienreduktion
Auch der Einsatz bestimmter Druckfarben oder anderer chemischer Zusätze muss reduziert werden. Im besten Fall vermeidet man potenziell problematische Stoffe vollständig.
Zudem gibt es im Rahmen der PPWR einige branchenspezische Anforderungen: Die Lebensmittelbranche – insbesondere Gastronomiebetriebe – werden zum Einsatz von Mehrwegverpackungen verpflichtet, um Einweglösungen zu reduzieren und Müll im Kontext des Abfallmanagement zu optimeren.
Es ist deutlich, dass die neue Verpackungsverordnung tiefgreifende Veränderungen mit sich bringt. Wer innerhalb der EU verkauft oder versendet, muss seine Verpackungen strategisch neu denken – von der Materialwahl bis hin zum Volumenmanagement. Um bestmöglich auf die Durchsetzung der Regelungen im August vorbereitet zu sein, gilt es bereits jetzt, Prozesse neu zu denken und eine abrufbare Konfirmitätserklärung aufzusetzen – für jede genutzte Verpackung. In Deutschland kommt hier noch das neu beschlossene Verpackungsrecht-Durchführgesetz hinzu, das Unternehmen, die Verpackungen in Deutschland auf den Markt bringen, berücksichtigen müssen.
Eine Softwarelösung für das Verpackungsmanagement, die alle relevanten Daten zentriert sammelt, ist dabei ein entscheidender Effizienzfaktor, um die Maßnahmen abzubilden und zu messen, Compliance zu gewährleisten und durch die geschaffene Transparenz nachhaltig strategisch zu agieren.
Im DACH-Raum entwickelte sich in den letzten Monaten ein vielfältiger Markt rund um digitale Lösungen zur Umsetzung der EU-Verpackungsverordnung. In unseren kontinuierlichen Marktscreenings für unsere Matchings, identifizieren wir aktuell über 20 Anbieter, die verschiedene Arten von PPWR-Software und Verpackungs-Compliance-Tools bereitstellen. In den Fokusbereichen unterscheiden sich die Softwarelösungen in ihrem Funktionsumfang, was die Suche nach dem richtigen Anbieter häufig schwer und undurchsichtig gestaltet.
Für einen besseren Überblick haben wir die wichtigsten PPWR-Tool-Typen in drei Segmente eingeteilt:
Produktdaten- und Verpackungsmanagement
Viele PPWR-Tools haben ihren Ursprung im klassischen Verpackungsmanagement. Dieser Ansatz ist naheliegend, da die PPWR auf detaillierten, konsistenten Verpackungs- und Materialdaten (v. a. Materialarten, Einzel- und Gesamtgewichte, Schichtaufbauten, Recyclingfähigkeit, Rezyklatanteile sowie länderspezifische Verpackungskonfigurationen) aufbaut.
Strukturierte Verwaltung aller verpackungsbezogenen Stammdaten; hohe Transparenz über Materialien, Gewicht und Recyclingparameter; Datenbasis für Auswertungen, Berichte und regulatorische Nachweise, Reduzierung manueller Datenpflege; gute Skalierbarkeit bei wachsenden Produkt- und Verpackungsdaten.
Häufig starker Fokus auf Datenerfassung und -verwaltung, weniger auf strategische Entscheidungslogik; Qualität und Vollständigkeit der Ergebnisse hängen stark von den zugelieferten Daten ab; initialer Aufwand für Datenstrukturierung; erweiterte PPWR-Funktionen (z. B. Simulationen oder Szenarienvergleiche) nicht immer standardmäßig enthalten.
Unternehmen mit einem breiten Produktportfolio und vielen Verpackungsvarianten; Hersteller und Marken, die Verpackungen über mehrere Märkte und Länder hinweg einsetzen; Organisationen, die eine belastbare Datenbasis für die Umsetzung der PPWR-Anforderungen aufbauen wollen; Teams aus Verpackungsmanagement, Produktentwicklung, Nachhaltigkeit und Regulatory Affairs; Unternehmen, die bestehende Excel- oder Insellösungen ablösen möchten.
Compliance-Tools & EPR-Management
Unternehmen, die Verpackungen in Verkehr bringen, unterliegen einer Vielzahl gesetzlicher Verpflichtungen auf nationaler und internationaler Ebene. Compliance- und EPR-Management-Tools unterstützen dabei, diese Anforderungen systematisch zu erfassen, zu steuern und nachzuweisen.
Der Funktionsumfang reicht von der Verwaltung von Registrierungen und Lizenzierungen über die strukturierte Erfassung und Aggregation von Verpackungsmengen bis hin zu standardisierten EPR-Reportings. Darüber hinaus berücksichtigen diese Lösungen länderspezifische Regelwerke, Fristen und Meldeformate und helfen dabei, regulatorische Änderungen nachvollziehbar abzubilden.
Zentrale Abbildung von EPR- und Compliance-Pflichten über mehrere Länder hinweg; Strukturierte Mengenmeldungen und standardisierte Reportings; Berücksichtigung länderspezifischer Anforderungen, Fristen und Formate; Reduktion regulatorischer Risiken durch systematische Nachverfolgung; Unterstützung bei Audits und internen Kontrollen.
Starker Fokus auf regulatorische Prozesse, weniger auf Verpackungsoptimierung; Abhängigkeit von der Aktualität rechtlicher Inhalte und Regelwerksdaten; komplexe Einrichtung; teilweise eingeschränkte Integration mit Produkt- oder Verpackungsdatenquellen.
Unternehmen, die Verpackungen in mehreren Ländern oder Märkten in Verkehr bringen; Organisationen mit komplexen EPR- und Meldepflichten; Teams aus Compliance, Legal, Nachhaltigkeit und Finance; Unternehmen, die regulatorische Risiken minimieren und Meldeprozesse standardisieren wollen; Organisationen, die Transparenz und Nachvollziehbarkeit für interne und externe Prüfungen benötigen.
Analyse- und Optimierungslösungen
Analyse- und Optimierungslösungen bei PPWR-Tools legen den Schwerpunkt auf die bewertende und strategische Betrachtung von Verpackungen. Sie analysieren, wie recyclingfähig Verpackungen tatsächlich sind, identifizieren Schwachstellen im Design und machen Optimierungspotenziale transparent.
Ein zentrales Merkmal dieser Softwarelösungen ist die Möglichkeit, Szenarien zu simulieren (z. B. den Austausch von Materialien, Veränderungen von Gewichten oder Anpassungen von Verpackungsaufbauten). Dadurch lassen sich die Auswirkungen von Designentscheidungen frühzeitig bewerten.
Häufig sind zudem CO2-Analysen integriert, die entweder auf Verpackungsebene stattfinden oder mit einer unternehmensweiten CO2-Bilanzierung verknüpft werden.
Bewertung der tatsächlichen Recyclingfähigkeit von Verpackungen; Transparenz über ökologische Auswirkungen von Design- und Materialentscheidungen; Simulation von Optimierungsszenarien vor der Umsetzung; Integration von CO2-Analysen auf Verpackungs- oder Unternehmensebene; Unterstützung bei nachhaltigkeitsgetriebener Entscheidungsfindung.
Abhängigkeit von detaillierten und qualitativ hochwertigen Eingangsdaten; teilweise komplexe Modellierung und Parametrisierung; Ergebnisse erfordern fachliche Interpretation und Einordnung; nicht immer vollständig integrierbar in operative Compliance- oder Meldesysteme.
Unternehmen mit Fokus auf nachhaltige Verpackungsstrategien; Organisationen, die Verpackungsdesigns aktiv weiterentwickeln und optimieren wollen; Betriebe mit nationalem oder europäischem Marktzugang; Teams aus Nachhaltigkeit, Verpackungsentwicklung, Innovation und Strategie; Unternehmen, die Auswirkungen von Verpackungsentscheidungen datenbasiert bewerten möchten.
Im DACH-Raum profitieren wir von einem mittlerweilen vielfältigen Angebot an Softwarelösungen und unterstützenden Dienstleistungen, wenn es um die Umsetzung der PPWR-Anforderungen geht. Ob produzierender Betrieb, Onlinehändler oder Logistikdienstleister – für nahezu jedes Einsatzszenario gibt es passende digitale Werkzeuge, die dabei helfen, aktuelle und noch kommende gesetzliche Vorgaben rund um Verpackungen effizient .
Die richtige Lösung zu finden, erfordert allerdings eine genaue Betrachtung der eigenen Ausgangssituation: Welche Anforderungen stellt die Verordnung an unser Unternehmen? Wie digital sind unsere Prozesse bereits aufgestellt? Und welche Schnittstellen zu bestehenden Systemen sind nötig?
Eine sorgfältige Analyse dieser Punkte durch beispielsweise ein stabiles Qualitätsmanagement ist der Schlüssel, um langfristig von der gewählten PPWR-Softwarelösung zu profitieren – nicht nur in Bezug auf Rechtssicherheit, sondern auch mit Blick auf Prozessoptimierung und Ressourcenschonung. Denn je nach Unternehmensgröße, Verpackungsarten, Branche und Digitalisierungsgrad braucht es unterschiedliche Herangehensweisen.
Euer Vorteil: Ihr seid hier bereits an der richtigen Stelle, um gezielt den richtigen Anbieter zu finden, der zu Euren Anforderungen und Zielen passt.
Mit der PPWR sind Unternehmen dazu verpflichtet, ihre Verpackungen umzudenken und sie nachhaltiger, effizienter und transparenter zu gestalten. Das ist zum einen durch die jährlich abzugebenden Konformitätserklärungen im Gesetz zu dokumentieren. Zum anderen fordern Eure Kunden (insbesondere den großen Einzelhändlern) Informationen von Euch als Lieferanten ein.
Ohne digitale Unterstützung wird das Datenmanagement nicht effizient umsetzbar sein. Ein spezialisiertes PPWR-Tool hilft deshalb dabei, die Anforderungen strukturiert zu erfüllen und effizient zu managen – vom Verpackungsdesign bis hin zum Reporting.
Die wichtigsten Funktionen und Vorteilen einer PPWR-Software:
Effiziente Lösungen beim Verpackungsdesign
Eine der Kernanforderungen der PPWR ist das recyclingfreundliche Verpackungsdesign. Die Software hilft hier auf mehreren Ebenen:
Ein Hersteller von Kosmetikprodukten nutzt die Software, um neue Verpackungen so zu konzipieren, dass Kunststoff und Karton problemlos getrennt werden. Die Software zeigt, welche Materialkombinationen die besten Recyclingquoten erzielen und welche zu Problemen führen.
Gezielte Optimierung von Gewicht, Volumen und Leerraum
Eine wichtige Vorgabe der PPWR ist die Minimierung von Verpackungsvolumen und -gewicht sowie die Reduktion unnötiger Leerflächen. PPWR-Software kann hier automatisch passende Verpackungsgrößen ermitteln, um Leerraum zu reduzieren und die 50% Grenze einzuhalten. Besonders hilfreich ist die Erkennung und zielgerichtete Vermeidung von Leerraumverstößen, die andernfalls zu einem Problem werden könnten. Außerdem lassen sich maßgeschneiderte Verpackungslösungen konfigurieren, z. B. mithilfe von integrierten CAD-Tools oder durch Anbindung an automatische Verpackungssysteme und das Supply Chain Management. Gerade im Online-Handel ist diese Automatisierung ein zentraler Vorteil, da viele Artikel täglich in variierenden Größen versendet werden und man dadurch schnell den Überblick verliert.
Ein Online-Händler für Elektronikartikel setzt eine PPWR-Software ein, um automatisch für jedes Produkt die passende Versandverpackung auszuwählen. Das System prüft, ob der Leerraum unter 50 % liegt, warnt bei Abweichungen und empfiehlt Alternativen (z. B. kleinere Kartons oder neue Packmuster). Dadurch wird der Materialeinsatz optimiert, Transportkosten werden gesenkt und es wird sichergestellt, dass die neuen gesetzlichen Vorgaben erfüllt sind.
Automatisiertes Compliance- und Kennzeichnungsmanagement
Die PPWR fordert, dass Verpackungen bestimmte Kennzeichnungen und Nachweise enthalten – etwa zur Recyclingfähigkeit, zum verwendeten Materialmix oder zur Wiederverwendbarkeit. Ein qualifiziertes PPWR-Tool erfasst und verwaltet zentrale Produkt- und Verpackungsdaten und generiert relevante Kennzeichnungen automatisch (z. B. Recyclingsymbole, Materialkennzeichnungen). Außerdem wird mit nur wenigen Klicks ein Compliance-Report mit Fokus auf Verpackungen erstellt, der für Behörden, Partner oder interne Audits hilfreich ist. Alternativ werden die gesammelten Daten gespeichert und in eine qualifizierte Compliance-Software übertragen, um einen ganzheitlichen Report zu erstellen.
Ein internationaler Lebensmittelkonzern verwendet eine PPWR-Software, um Verpackungen länderspezifisch zu kennzeichnen (z. B. Recyclinghinweise, Mehrwegpflicht, Materialcodes). Das Tool generiert automatisch die passenden und erforderlichen Symbole und prüft, ob alle gesetzlichen Anforderungen pro Zielmarkt erfüllt sind – auch bei Produkten mit vielen Einzelkomponenten.
ESG-Scoring verbessern / CO2-Emissionen
Viele PPWR-Softwarelösungen lassen sich direkt in vorhandene ESG-Software integrieren und mit ihnen verknüpfen. Dadurch werden gesammelte Daten plattformübergreifend genutzt und die Qualität weiterer Reportings und benötigten Dokumente verbessert – zentral sind hierbei die ESPR und der Digitale Produktpass, aber auch das Abfallmanagement. Dadurch bauen Unternehmen zentrale Schnittstellen im Bereich des Nachhaltigkeitsreportings und sichern sich auch auf dem Markt zentrale Wettbewerbsvorteile, indem sich ihre Aktivitäten positiv in der Klimabilanz zeigen.
Ein mittelständischer Lebensmittelproduzent erstellt quartalsweise Nachhaltigkeitsreports. Die Berichte zeigen u. a., wie sich sein Betrieb auf die Umwelt auswirkt. Mit einer PPWR-Software greift er in regulären ESG-Berichten zusätzlich auf, wie viel Verpackungsmaterial eingespart wird und wie sich die Recyclingfähigkeit verbessert.
Fakt ist, dass die neue EU-Verpackungsverordnung für viele Unternehmen spürbare Veränderungen mit sich bringt – ob im Versandhandel, der Produktion oder im Verpackungsdesign. Was aufwendig klingt, lässt sich mit der passenden Software gezielt und strukturiert angehen und sorgt als Nebeneffekt dafür, dass Ihr Euer Verpackungsmanagement kontinuierlich optimiert. So wird die Einhaltung der Verordnung nicht zur Belastung, sondern eine Grundlage für effizientere Prozesse, Kosteneinsparungen und echten Wettbewerbsvorteilen.
In anderen Worten: PPWR-Software macht komplexe Vorgaben praktisch umsetzbar. Sie unterstützt bei der Gestaltung recyclingfähiger Verpackungen, hilft beim Einhalten von Vorgaben zu Leerraum und Materialeinsatz und automatisiert zentrale Aufgaben wie Kennzeichnung und Dokumentation.
Denn wer frühzeitig in geeignete Lösungen investiert, reduziert Risiken, spart Ressourcen und schafft Planungssicherheit. Gerade in dynamischen Branchen wie dem Online-Handel oder der Logistik hilft ein qualifiziertes PPWR-Tool dabei, nachhaltige Verpackungsstrategien konsequent umzusetzen und die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.
Die Preisgestaltung für PPWR-Softwarelösungen zur Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen fällt sehr unterschiedlich aus. Die Range aus unseren letzten Matchings aus Q4 (2025) und Q1 (2026) zeigt eine Range von 4.800 € bis 84.000 € p.a..
Wie hoch Ihr das Budget für ein PPWR-Tool konkret ansetzen müsst, hängt wesentlich von diesen individuellen Faktoren ab:
Verpackungstypen und -vielfalt, die abgebildet werden sollen
Anzahl der EU-Länder, in die geliefert wird (besonders relevant für weitere länderspezifische Vorgaben)
Anbindung an bestehende Systeme (z. B. ERP, Warenwirtschaft oder spezialisierte Reporting-Tools)
Regulatorischer Aufwand, etwa zur Einhaltung der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR)
Als grobe Orientierung kann man mit folgenden Kosten rechnen:
Die Investition in ein PPWR-Tool erscheint auf den ersten Blick hoch, da keine unmittelbare Kostenreduktion oder Umsatzsteigerungen sichtbar sind. Allerdings lässt sich bereits durch eine grobe ROI-Rechnung zeigen, dass sich die Investition sogar sehr schnell zurückzahlt.
Nehmen wir folgendes Szenario als Beispiel:
| Ausgangssituation / Unternehmensprofil | |
|---|---|
| Mitarbeitende | 200 |
| Versandvolumen | Ø 5.000 Sendungen pro Monat, europaweit |
| Aktueller Stand | Manuelle Datenerfassung, Excel-basierte Meldungen, hohe Fehleranfälligkeit |
| Risikoexposition | Erhöht (EPR-Fehlmeldungen, PPWR-Verstöße, Bußgeldrisiken) |
| Ziele | Rechtssicherheit, Verpackungsoptimierung, Prozessautomatisierung, Kostensenkung |
| Investition in PPWR-Software (einmalig) | |
| Einrichtung / Implementierung | 12.000 € |
| Datenmigration & Schnittstellen (Shop, ERP, Versand) | 8.000 € |
| Schulung / Einführung | 5.000 € |
| Gesamtkosten einmalig | 25.000 € |
| Jährliche Kosten (wiederkehrend) | |
| Lizenzkosten PPWR-Software | 18.000 € |
| Regelwerks-Updates & Support | Inklusive |
| Gesamtkosten jährlich | 18.000 € |
| Einsparungen & Nutzen pro Jahr | |
| Verpackungsoptimierung (Material, Kartongrößen) | bis zu 20.000 € |
| Reduzierung von Fehlverpackungen & Rückläufern | 10.000–15.000 € |
| Weniger manueller Aufwand (Meldungen, Nachweise) | 8.000–12.000 € |
| Vermeidung von Bußgeldern & Sanktionen | 5.000–10.000 € |
| Gesamtersparnis (realistisch) | 40.000–60.000 € |
| ROI | |
| Investition Jahr 1 | 43.000 € (25.000 € einmalig + 18.000 € jährlich) |
| Investition ab Jahr 2 | 18.000 € / Jahr |
| Einsparungen | 40.000–60.000 € / Jahr |
| ROI / Break-even | nach ca. 9–12 Monaten |
| Netto-Einsparungen ab Jahr 2 | 22.000–42.000 € / Jahr |
Klar, diese Rechnung ist nur ein grobes Beispiel, macht aber deutlich: Eine PPWR-Software ist nicht nur ein Kostenfaktor, sondern genauso eine strategische Investition, die einen Impact auf Euer Ergebnis hat. „Packt“ Ihr Eure Verpackungsstrategien im Kontext der PPWR an, ergeben sich Effizienzgewinne/Kosteneinsparungen und gleichzeitig ein umweltschonenderes Verkaufen Eurer Produkte.
Bugeteinschätzung für Eure Kriterien: In unserem Matching-Prozess könnt Ihr vorab eine unverbindliche Preisschätzung der Softwareanbieter anfragen. Fülle hierzu unseren untenstehenden Match-Assistant für PPWR-Software aus und trage im Bereich Briefing „Preisindikation erwünscht“ ein.
Der Markt für Software rund um die neue EU-Verpackungsverordnung entwickelt sich dynamisch und macht die Suche nach dem richtigen Anbieter komplex. Und genau hier helfen wir: In unserer Datenbank erfassen wir die relevantesten PPWR-Tools inklusive technischen Aspekten (wie Funktionen, Module, Schnittstellen oder Kompatibilität mit bestehenden EPR-Systemen) sowie Referenzen,
Preismodellen und optionalen Beratungsangeboten.
Unsere Expertise und Datengrundlage basiert auf über 700 ESG- und Compliance Software-Matchings für Mittelständler und Konzerne inklusive PPWR-Softwareauswahlprozessen für die unterschiedlichsten Branchen.
Das Beste: Dieser PPWR-Softwarevergleich ist für Euch unverbindlich, kostenlos und gegenüber den Anbietern anonym (s. FAQ).
Möchtest Du herausfinden, welches PPWR-Tool Euch bestmöglich unterstützt? Dann nimm Dir wenige Minuten Zeit und fülle unseren PPWR-Match-Assistant aus oder registriere Dich für die Anbietersuche direkt auf der Matchilla-Plattform!
Wir freuen uns auf das Matching mit Dir!
Anbieter im Matching: 23
Alternativ: Anbieter direkt auf der Matchilla-Plattform finden

Um den richtigen Dienstleister inkl. Software-Lösung auszuwählen, bot uns Matchilla den perfekten Support – von der Schilderung der Herausforderungen über die ersten Vorschläge bis hin zur finalen Entscheidung. Besonders beeindruckend war das schnelle Verständnis für unsere spezielle Situation!

Uns hat die vielfältige Auswahl an Partnern sehr beeindruckt – und wie diese passend zu unseren speziellen Anforderungen für unser Matchboard selektiert wurden. Die Methodik des Matching-Prozesses sowie die schnelle Reaktion von Matchilla nach einem individuellen Anpassungswunsch brachten uns zu einem exzellenten Ergebnis.

Die Suche nach geeigneten ESG-Dienstleistern gestaltet sich über Matchilla einfach und superschnell. Kontaktaufnahme, Spezifikationen formuliert und nach wenigen Tagen waren die Ergebnisse da. Über diesen Weg kamen wir an Infos zu Anbietern, von denen wir vorab noch nichts gehört hatten. Ein echter Mehrwert.
Was es bei einer geeigneten PPWR-Softwarelösung zu beachten gibt, haben wir in diesem Artikel ausführlich erläutert: die Recherche der Anbieteroptionen und der Auswahlprozess sind allerdings komplex und langwierig.
Den strukturierten Matching-Prozess, den Ihr mit uns geht, führten wir bereits für zahlreiche Unternehmen (Mittelständler und Konzerne) erfolgreich durch und kennen damit quasi jede Konstellation bei der Auswahl nach passenden Toolanbietern im Verpackungsbereich. Der PPWR-Softwaremarkt wird von uns seit August 2025 wöchentlich europaweit gescreent und alle relevanten Anbieter sind von uns identifiziert. Aufgrund der zahlreichen Matchings aus allen Branchen auf unserer Plattform ist unsere interne Datengrundlage einzigartig und in keiner KI verfügbar.

Mit diesem Marktüberblick in Kombination mit unserer persönlichen Kompetenz im Software- und ESG-Bereich erhaltet Ihr einen immensen Wissensvorsprung, der Euch nicht nur eine umständliche Recherchearbeit erspart, sondern in einem strukturierten Auswahlprozess über die Matchilla-Plattform zum richtigen Anbieter führt.
Der Service von Matchilla ist für Euch kostenlos, unverbindlich und gegenüber den Anbietern anonymisiert. Die individuelle Ermittlung, um die beste Software für Euch auszuwählen, sowie das Erstellen der umfangreichen Hintergrundinformationen finanziert sich über die Plattform-Gebühren der Anbieter. Generell stehen wir mit Euch in keinem bezahlten Vertragsverhältnis. Die Auswahlsteuerung liegt immer bei Euch, ebenso die Beendigung des Matching-Prozesses zu jeder Zeit.
Gib bei dem Ausfüllen des Match-Assistants die für Euch wichtigsten Kriterien an. Dadurch erhalten wir einen ersten Einblick in Eure Anforderungen. Wir werden uns persönlich bei Dir melden, falls weitere Spezifikationen benötigt werden, wobei erfahrungsgemäß der zusätzliche Austausch bei PPWR-Matchings notwendig ist. Blocke Dir also schon gerne 15 Minuten für einen Konkretisierungscall mit Matchilla 😉
Auf diese Weise schärfen wir die Auswahlkriterien und geben neben den Standard-Daten weitere individuelle Entscheidungsfaktoren in das Matching. Aus den aggregierten Informationen erstellen wir auf unserer Plattform das Matchboard mit den für Euch relevantesten Tool-Anbietern.
Ja, die Matchilla.Plattform und der Matching-Prozess sind so konzipiert, dass Ihr uns als Ausschreibungsplattform für das Procurement nutzen könnt und direkt Preisangebote der Anbieter erhaltet, die den Compliance-Regelungen entsprechen. Über die Invite-Funktion teilt Ihr die Informationen zu den Anbietern auf dem Matchboard mit allen weiteren Entscheidungsträgern in Eurem Unternehmen.
Der Auswahlprozess basiert auf einem effizienten Zusammenspiel aus Daten, Algorithmen und einer ordentlichen Portion persönlicher Kompetenz. Kein Matchboard wird freigegeben, ohne dass einer unserer Expert:innen eigenen Input hinzufügt hat.
Versteht Matchilla als neutralen Sparringspartner in diesem Software-Auswahlprozess. Wir möchten, dass Euer Unternehmen auch künftig bei vielen weiteren Suchen nach Dienstleistern die Services der Matchilla-Plattform nutzt. Daher sind wir stark daran interessiert, dass Ihr nicht nur auf einen exzellenten Procurement-Prozess zugreift, sondern über uns auch IMMER die bestmöglichen Anbieter findet.
Starte einfach ganz unverbindlich mit dem Ausfüllen des Match-Assistant für PPWR-Software. Dadurch erhalten wir einen ersten Einblick in Eure Anforderungen. Wenn Ihr bereits einen Kriterienkatalog vorliegen habt oder individuell suchen möchtet, registriert Ihr Euch direkt auf der Matchilla-Plattform. Wir werden uns persönlich bei Euch melden, falls weitere Spezifikationen benötigt werden. Umso detailierter uns die Auswahlkriterien vorliegen, desto schärfer wird das Matching mit den für Euch relevantesten Tool-Anbietern.
Rubina Brunst ist die Spezialistin für ESG-Matchings bei Matchilla. Sie unterstützt Unternehmen dabei, die richtigen Softwarelösungen zu finden und teilt ihre Erfahrungen aus den vielen persönlichen Gesprächen regelmäßig in Artikeln im MatchZINE.
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