ESG-Software: So findest Du die richtigen Tools für Eure ESG-Reportings
Ihr sucht nach einer Softwarelösung, um die diversen ESG-Anforderungen effizient zu managen? Wir…
iele europäische Unternehmen befassen sich derzeit intensiv mit den Anforderungen der PPWR-Verordnung und suchen nach technischen Lösungen, um ihre Prozesse zur Verpackungsoptimierung effizient und strukturiert umzusetzen. Anfang September wurde bereits der Mindeststandard als Übergangs veröffentlicht. Da die PPWR ab dem 12. August 2026 verpflichtend gilt, sollten Unternehmen sich schon jetzt gezielt vorbereiten und entsprechende Maßnahmen einleiten.
In diesem Artikel erhältst Du einen umfassenden Leitfaden für die Auswahl einer PPWR-Software– inklusive praxisnaher Tipps und fundierter Markteinblicke.
Darüber hinaus teilen wir unser Know-how aus über 700 Software-Matchings für Mittelständler und Konzerne. Dabei identifizieren wir passende Lösungen für individuelle Anforderungen und ersparen Euch eine zeitaufwendige Recherche nach dem richtigen Anbieter.
Du möchtest tiefer in das Thema PPWR einsteigen? Dann findest Du hier alle relevanten Informationen. Alternativ kannst Du ohne Umwege unser kostenloses Matching starten, um genau die PPWR-Anbieter zu identifizieren, die zu Euren individuellen Anforderungen passen:
Die neue EU-Verpackungsverordnung betrifft eine Vielzahl von Akteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Verpackungshersteller bis zum Händler (inkl. dem E-Commerce). Daher gilt grundsätzlich: Alle Unternehmen, die Verpackungen in Verkehr bringen oder in die EU importieren, unterliegen den Vorgaben und Pflichten. Das hat Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungs- bzw. Lieferkette.
So stehen Verpackungshersteller vor der Aufgabe, ihre Materialien grundlegend neu zu denken. Diese müssen künftig recyclingfreundlich, leicht trennbar und möglichst schadstofffrei sein. Für Hersteller, die Verpackungen bei ihren Produkten einsetzen, wird die Digitalisierung des Verpackungsmanagements eine ganz neue Disziplin. Importeure sind dazu verpflichtet, sicherzustellen, dass Verpackungen aus Drittländern den EU-Standards entsprechen. Sie müssen gezielt die Verpackungshersteller auswählen, die sich an die geltenden Richtlinien halten und reporten.
Der Einzel- und Onlinehandel muss nicht nur Verpackungen verwenden, die leicht recycelbar sind, sondern auch deren Gestaltung und Materialeinsatz überdenken. Wer Waren innerhalb der EU verkauft oder versendet, muss künftig genau hinschauen, wie verpackt wird. Dabei geht es nicht nur um Nachhaltigkeit, sondern auch um klar festgelegte Vorgaben:
Weniger ist mehr
Verpackungen sollen so leicht und kompakt wie möglich sein – ohne unnötigen Materialeinsatz. Der Grundsatz hierbei: So groß und schwer, wie es unbedingt notwendig ist. Damit verbunden ist auch das Verbot künstlicher Vergrößerungen durch beispielsweise Doppelwände, übertriebene Polsterungen oder falsche Böden.
Recyclinggerechtes Design
Verpackungsbestandteile müssen trennbar und einzeln recycelbar sein – ganz im Sinne eines funktionierenden Sammel-, Sortier- und Recyclingsystems.
Maximal 50 % Leerraum
Der Anteil leerer Fläche und des Füllmaterials (z. B. Luftpolster oder Schaumstoff) in Versandverpackungen darf 50 % nicht überschreiten.
Chemikalienreduktion
Auch der Einsatz bestimmter Druckfarben oder anderer chemischer Zusätze muss reduziert werden. Im besten Fall vermeidet man potenziell problematische Stoffe vollständig.
Zudem gibt es im Rahmen der PPWR einige branchenspezische Anforderungen: Die Lebensmittelbranche – insbesondere Gastronomiebetriebe – werden zum Einsatz von Mehrwegverpackungen verpflichtet, um Einweglösungen zu reduzieren und Müll im Kontext des Abfallmanagement zu optimeren.
Die neue Verpackungsverordnung bringt tiefgreifende Veränderungen mit sich. Wer innerhalb der EU verkauft oder versendet, muss seine Verpackungen strategisch neu denken – von der Materialwahl bis hin zum Volumenmanagement. Es gilt ab jetzt die Prozesse für die ab August für jede einzelne Verpackung abrufbare Konfirmitätserklärung aufzusetzen. Eine Softwarelösung, die alle relevanten Daten zentriert sammelt und bei der Umsetzung die Basis bildet, ist ein entscheidende Faktor, um Strategien abzubilden und sich durch geschicktes Agieren Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Im DACH-Raum entwickelte sich in den letzten Monaten ein vielfältiger Markt rund um digitale Lösungen zur Umsetzung der EU-Verpackungsverordnung. In unseren kontinuierlichen Marktscreenings für unsere Matchings, identifizieren wir aktuell etwa 20 Anbieter, die verschiedene Arten von Tools rund um PPWR und Verpackungs-Compliance bereitstellen. In den Fokusbereichen unterscheiden sich die Softwarelösungen in ihrem Funktionsumfang, was die Suche nach dem richtigen Anbieter häufig schwer und undurchsichtig gestaltet.
Für einen besseren Überblick haben wir die wichtigsten PPWR-Tool-Typen in drei Segmente eingeteilt:
Produktdaten- und Verpackungsmanagement
Viele PPWR-Tools haben ihren Ursprung im klassischen Verpackungsmanagement. Dieser Ansatz ist naheliegend, da die PPWR auf detaillierten, konsistenten Verpackungs- und Materialdaten (v. a. Materialarten, Einzel- und Gesamtgewichte, Schichtaufbauten, Recyclingfähigkeit, Rezyklatanteile sowie länderspezifische Verpackungskonfigurationen) aufbaut.
Strukturierte Verwaltung aller verpackungsbezogenen Stammdaten; hohe Transparenz über Materialien, Gewicht und Recyclingparameter; Datenbasis für Auswertungen, Berichte und regulatorische Nachweise, Reduzierung manueller Datenpflege; gute Skalierbarkeit bei wachsenden Produkt- und Verpackungsdaten.
Unternehmen mit einem breiten Produktportfolio und vielen Verpackungsvarianten; Hersteller und Marken, die Verpackungen über mehrere Märkte und Länder hinweg einsetzen; Organisationen, die eine belastbare Datenbasis für die Umsetzung der PPWR-Anforderungen aufbauen wollen; Teams aus Verpackungsmanagement, Produktentwicklung, Nachhaltigkeit und Regulatory Affairs; Unternehmen, die bestehende Excel- oder Insellösungen ablösen möchten.
Compliance-Tools & EPR-Management
Unternehmen, die Verpackungen in Verkehr bringen, unterliegen einer Vielzahl gesetzlicher Verpflichtungen auf nationaler und internationaler Ebene. Compliance- und EPR-Management-Tools unterstützen dabei, diese Anforderungen systematisch zu erfassen, zu steuern und nachzuweisen.
Der Funktionsumfang reicht von der Verwaltung von Registrierungen und Lizenzierungen über die strukturierte Erfassung und Aggregation von Verpackungsmengen bis hin zu standardisierten EPR-Reportings. Darüber hinaus berücksichtigen diese Lösungen länderspezifische Regelwerke, Fristen und Meldeformate und helfen dabei, regulatorische Änderungen nachvollziehbar abzubilden.
Zentrale Abbildung von EPR- und Compliance-Pflichten über mehrere Länder hinweg; Strukturierte Mengenmeldungen und standardisierte Reportings; Berücksichtigung länderspezifischer Anforderungen, Fristen und Formate; Reduktion regulatorischer Risiken durch systematische Nachverfolgung; Unterstützung bei Audits und internen Kontrollen.
Starker Fokus auf regulatorische Prozesse, weniger auf Verpackungsoptimierung; Abhängigkeit von der Aktualität rechtlicher Inhalte und Regelwerksdaten; komplexe Einrichtung; teilweise eingeschränkte Integration mit Produkt- oder Verpackungsdatenquellen.
Unternehmen, die Verpackungen in mehreren Ländern oder Märkten in Verkehr bringen; Organisationen mit komplexen EPR- und Meldepflichten; Teams aus Compliance, Legal, Nachhaltigkeit und Finance; Unternehmen, die regulatorische Risiken minimieren und Meldeprozesse standardisieren wollen; Organisationen, die Transparenz und Nachvollziehbarkeit für interne und externe Prüfungen benötigen.
Analyse- und Optimierungslösungen
Analyse- und Optimierungslösungen bei PPWR-Tools legen den Schwerpunkt auf die bewertende und strategische Betrachtung von Verpackungen. Sie analysieren, wie recyclingfähig Verpackungen tatsächlich sind, identifizieren Schwachstellen im Design und machen Optimierungspotenziale transparent.
Ein zentrales Merkmal dieser Softwarelösungen ist die Möglichkeit, Szenarien zu simulieren (z. B. den Austausch von Materialien, Veränderungen von Gewichten oder Anpassungen von Verpackungsaufbauten). Dadurch lassen sich die Auswirkungen von Designentscheidungen frühzeitig bewerten.
Häufig sind zudem CO2-Analysen integriert, die entweder auf Verpackungsebene stattfinden oder mit einer unternehmensweiten CO2-Bilanzierung verknüpft werden.
Bewertung der tatsächlichen Recyclingfähigkeit von Verpackungen; Transparenz über ökologische Auswirkungen von Design- und Materialentscheidungen; Simulation von Optimierungsszenarien vor der Umsetzung; Integration von CO2-Analysen auf Verpackungs- oder Unternehmensebene; Unterstützung bei nachhaltigkeitsgetriebener Entscheidungsfindung.
Abhängigkeit von detaillierten und qualitativ hochwertigen Eingangsdaten; teilweise komplexe Modellierung und Parametrisierung; Ergebnisse erfordern fachliche Interpretation und Einordnung; nicht immer vollständig integrierbar in operative Compliance- oder Meldesysteme.
Unternehmen mit Fokus auf nachhaltige Verpackungsstrategien; Organisationen, die Verpackungsdesigns aktiv weiterentwickeln und optimieren wollen; Betriebe mit nationalem oder europäischem Marktzugang; Teams aus Nachhaltigkeit, Verpackungsentwicklung, Innovation und Strategie; Unternehmen, die Auswirkungen von Verpackungsentscheidungen datenbasiert bewerten möchten.
Unternehmen im DACH-Raum profitieren von einem mittlerweilen vielfältigen Angebot an Softwarelösungen und unterstützenden Dienstleistungen, wenn es um die Umsetzung der PPWR-Anforderungen geht. Ob produzierender Betrieb, Onlinehändler oder Logistikdienstleister – für nahezu jedes Einsatzszenario gibt es passende digitale Werkzeuge, die dabei helfen, aktuelle und noch kommende gesetzliche Vorgaben rund um Verpackungen effizient .
Die richtige Lösung zu finden, erfordert allerdings eine genaue Betrachtung der eigenen Ausgangssituation: Welche Anforderungen stellt die Verordnung an unser Unternehmen? Wie digital sind unsere Prozesse bereits aufgestellt? Und welche Schnittstellen zu bestehenden Systemen sind nötig?
Eine sorgfältige Analyse dieser Punkte durch z.B. das Qualitätsmanagement ist der Schlüssel, um langfristig von der gewählten PPWR-Softwarelösung zu profitieren – nicht nur in Bezug auf Rechtssicherheit, sondern auch mit Blick auf Prozessoptimierung und Ressourcenschonung. Denn je nach Unternehmensgröße, Branche und Digitalisierungsgrad braucht es unterschiedliche Herangehensweisen.
Euer Vorteil: Ihr seid bereits an der richtigen Stelle, um gezielt einen Anbieter zu finden und so den ersten Schritt zu einer Lösung zu ma(t)chen, die zu den Anforderungen und Zielen Eures Unternehmens passt. Wir unterstützen Euch dabei, auf Basis Eurer individuellen Bedürfnisse den passenden PPWR-Softwareanbieter auszuwählen.
Mit der PPWR sind Unternehmen dazu verpflichtet, ihre Verpackungen umzudenken und sie nachhaltiger, effizienter und transparenter zu gestalten. Das ist zum einen durch die jährlich abzugebenden Konformitätserklärungen im Gesetz zu dokumentieren, allerdings wird das zum anderen von Kunden (insbesondere den großen Einzelhändlern) von ihren Lieferanten eingefordert.
Ohne digitale Unterstützung wird alleine das Datenmanagement nicht effizient umsetzbar sein. Ein spezialisiertes PPWR-Tool hilft dabei, die Anforderungen strukturiert zu erfüllen und effizient zu managen – vom Verpackungsdesign bis hin zum Reporting.
Die wichtigsten Funktionen und Vorteilen einer PPWR-Software:
Effiziente Lösungen beim Verpackungsdesign
Eine der Kernanforderungen der PPWR ist das recyclingfreundliche Verpackungsdesign. Die Software hilft hier auf mehreren Ebenen:
Ein Hersteller von Kosmetikprodukten nutzt die Software, um neue Verpackungen so zu konzipieren, dass Kunststoff und Karton problemlos getrennt werden. Die Software zeigt, welche Materialkombinationen die besten Recyclingquoten erzielen und welche zu Problemen führen.
Gezielte Optimierung von Gewicht, Volumen und Leerraum
Eine wichtige Vorgabe der PPWR ist die Minimierung von Verpackungsvolumen und -gewicht sowie die Reduktion unnötiger Leerflächen. PPWR-Software kann hier automatisch passende Verpackungsgrößen ermitteln, um Leerraum zu reduzieren und die 50% Grenze einzuhalten. Besonders hilfreich ist die Erkennung und zielgerichtete Vermeidung von Leerraumverstößen, die andernfalls zu einem Problem werden könnten. Außerdem lassen sich maßgeschneiderte Verpackungslösungen konfigurieren, z. B. mithilfe von integrierten CAD-Tools oder durch Anbindung an automatische Verpackungssysteme und das Supply Chain Management. Gerade im Online-Handel ist diese Automatisierung ein zentraler Vorteil, da viele Artikel täglich in variierenden Größen versendet werden und man dadurch schnell den Überblick verlieren kann.
Ein Online-Händler für Elektronikartikel setzt eine PPWR-Software ein, um automatisch für jedes Produkt die passende Versandverpackung auszuwählen. Das System prüft, ob der Leerraum unter 50 % liegt, warnt bei Abweichungen und empfiehlt Alternativen (z. B. kleinere Kartons oder neue Packmuster). Dadurch wird der Materialeinsatz optimiert, Transportkosten werden gesenkt und es wird sichergestellt, dass die neuen gesetzlichen Vorgaben erfüllt sind.
Automatisiertes Compliance- und Kennzeichnungsmanagement
Die PPWR fordert, dass Verpackungen bestimmte Kennzeichnungen und Nachweise enthalten – etwa zur Recyclingfähigkeit, zum verwendeten Materialmix oder zur Wiederverwendbarkeit. Ein qualifiziertes PPWR-Tool erfasst und verwaltet zentrale Produkt- und Verpackungsdaten und generiert relevante Kennzeichnungen automatisch (z. B. Recyclingsymbole, Materialkennzeichnungen). Außerdem kann mit nur wenigen Klicks ein Compliance-Report mit Fokus auf Verpackungen erstellt werden, der für Behörden, Partner oder interne Audits genutzt werden kann. Alternativ werden die gesammelten Daten gespeichert und in eine qualifizierte Compliance-Software übertragen werden, um einen ganzheitlichen Report zu erstellen.
Ein internationaler Lebensmittelkonzern verwendet eine PPWR-Software, um Verpackungen länderspezifisch zu kennzeichnen (z. B. Recyclinghinweise, Mehrwegpflicht, Materialcodes). Das Tool generiert automatisch die passenden und erforderlichen Symbole und prüft, ob alle gesetzlichen Anforderungen pro Zielmarkt erfüllt sind – auch bei Produkten mit vielen Einzelkomponenten.
Integration in bestehende ESG-Systeme
Viele PPWR-Softwarelösungen lassen sich direkt in vorhandene ESG-Software integrieren und mit ihnen verknüpfen. Dadurch werden gesammelte Daten plattformübergreifend genutzt und die Qualität weiterer Reportings und benötigten Dokumente verbessert – zentral sind hierbei die ESPR und der Digitale Produktpass, aber auch das Abfallmanagement. Dadurch bauen Unternehmen zentrale Schnittstellen im Bereich des Nachhaltigkeitsreportings und können sich auch auf dem Markt zentrale Wettbewerbsvorteile sichern, indem sie Verantwortung für die Umwelt zeigen.
Ein mittelständischer Dienstleister erstellt monatliche Nachhaltigkeitsreports für seine Kunden und Geschäftspartner. Die Berichte zeigen u. a., wie sich sein Betrieb auf die Umwelt auswirkt. Mit einer PPWR-Software greift er in regulären ESG-Berichten zusätzlich auf, wie viel Verpackungsmaterial eingespart wird und wie sich die Recyclingfähigkeit verbessert.
Fakt ist, dass die neue EU-Verpackungsverordnung für viele Unternehmen spürbare Veränderungen mit sich bringt – ob im Versandhandel, der Produktion oder im Verpackungsdesign. Was aufwendig klingt, lässt sich mit der passenden Software gezielt und strukturiert angehen und sorgt als Nebeneffekt dafür, dass ihr euer Verpackungsmanagement kontinuierlich optimiert. So wird die Einhaltung der Verordnung nicht zur Belastung, sondern eine Grundlage für effizientere Prozesse, Kosteneinsparungen und echten Wettbewerbsvorteilen.
In anderen Worten: PPWR-Software macht komplexe Vorgaben praktisch umsetzbar. Sie unterstützt bei der Gestaltung recyclingfähiger Verpackungen, hilft beim Einhalten von Vorgaben zu Leerraum und Materialeinsatz und automatisiert zentrale Aufgaben wie Kennzeichnung und Dokumentation.
Denn wer frühzeitig in geeignete Lösungen investiert, reduziert Risiken, spart Ressourcen und schafft Planungssicherheit. Gerade in dynamischen Branchen wie dem Online-Handel oder der Logistik hilft ein qualifiziertes PPWR-Tool dabei, nachhaltige Verpackungsstrategien konsequent umzusetzen und die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.
Die Preisgestaltung für PPWR-Softwarelösungen zur Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen fällt sehr unterschiedlich aus. Die Range aus unseren bisherigen Matchings zeigt eine Range von 4.800 € bis 60.000 € p.a..
Wie hoch Ihr das Budget für ein PPWR-Tool konkret ansetzen müsst, hängt wesentlich von diesen individuellen Faktoren ab:
Verpackungstypen und -vielfalt, die abgebildet werden sollen
Anzahl der EU-Länder, in die geliefert wird (besonders relevant für weitere länderspezifische Vorgaben)
Anbindung an bestehende Systeme (z. B. ERP, Warenwirtschaft oder spezialisierte Reporting-Tools)
Regulatorischer Aufwand, etwa zur Einhaltung der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR)
Als grobe Orientierung kann man mit folgenden Kosten rechnen:
Die Investition in ein PPWR-Tool erscheint auf den ersten Blick hoch, da keine unmittelbare Kostenreduktion oder Umsatzsteigerungen sichtbar sind. Allerdings lässt sich bereits durch eine grobe ROI-Rechnung zeigen, dass sich die Investition sogar sehr schnell zurückzahlt.
Nehmen wir folgendes Szenario als Beispiel:
| Ausgangssituation / Unternehmensprofil | |
|---|---|
| Mitarbeitende | 200 |
| Versandvolumen | Ø 5.000 Sendungen pro Monat, europaweit |
| Aktueller Stand | Manuelle Datenerfassung, Excel-basierte Meldungen, hohe Fehleranfälligkeit |
| Risikoexposition | Erhöht (EPR-Fehlmeldungen, PPWR-Verstöße, Bußgeldrisiken) |
| Ziele | Rechtssicherheit, Verpackungsoptimierung, Prozessautomatisierung, Kostensenkung |
| Investition in PPWR-Software (einmalig) | |
| Einrichtung / Implementierung | 12.000 € |
| Datenmigration & Schnittstellen (Shop, ERP, Versand) | 8.000 € |
| Schulung / Einführung | 5.000 € |
| Gesamtkosten einmalig | 25.000 € |
| Jährliche Kosten (wiederkehrend) | |
| Lizenzkosten PPWR-Software | 18.000 € |
| Regelwerks-Updates & Support | Inklusive |
| Gesamtkosten jährlich | 18.000 € |
| Einsparungen & Nutzen pro Jahr | |
| Verpackungsoptimierung (Material, Kartongrößen) | bis zu 20.000 € |
| Reduzierung von Fehlverpackungen & Rückläufern | 10.000–15.000 € |
| Weniger manueller Aufwand (Meldungen, Nachweise) | 8.000–12.000 € |
| Vermeidung von Bußgeldern & Sanktionen | 5.000–10.000 € |
| Gesamtersparnis (realistisch) | 40.000–60.000 € |
| ROI | |
| Investition Jahr 1 | 43.000 € (25.000 € einmalig + 18.000 € jährlich) |
| Investition ab Jahr 2 | 18.000 € / Jahr |
| Einsparungen | 40.000–60.000 € / Jahr |
| ROI / Break-even | nach ca. 9–12 Monaten |
| Netto-Einsparungen ab Jahr 2 | 22.000–42.000 € / Jahr |
Obwohl diese simple Rechnung nur ein überschlagenes Beispiel ist, macht sie deutlich: Eine PPWR-Software ist nicht nur ein Kostenfaktor, sondern eine strategische Investition, die einen erheblichen Nutzen mit sich bringt – nicht nur, wenn es darum geht, Kosten zu senken.
Unsere Empfehlung: Fülle unseren untenstehenden Match-Assistant aus, damit auch Euer Unternehmen von den Vorteilen einer qualifizierten PPWR-Softwarelösung profitiert. In unserem Matching-Prozess erhaltet Ihr eine unverbindliche Budgeteinschätzung der Softwareanbieter, die am besten zu den Bedürfnissen Eures Unternehmens passen.
Der Markt für Software rund um die neue EU-Verpackungsverordnung entwickelt sich dynamisch und macht die Suche nach dem richtigen Anbieter immer komplexer. Und genau hier setzen wir an: In unserer Datenbank erfassen wir die relevantesten Tools, die Unternehmen bei der Umsetzung der PPWR-Anforderungen und im Verpackungsmanagment unterstützen.
Unsere Marktkenntnis basiert auf über 700 ESG- und Compliance Software-Matchings für Mittelständler und Konzerne aus den unterschiedlichsten Branchen. In unserem einzigartigen Matching berücksichtigen wir sowohl technische Aspekte (wie Funktionen, Module, Schnittstellen oder Kompatibilität mit bestehenden EPR-Systemen) als auch Referenzen, Preismodelle und Beratungsangebote.
Das Beste: Dieser individuelle PPWR-Softwarevergleich ist für Euch unverbindlich, kostenlos und gegenüber den Anbietern anonym.
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Wir freuen uns auf das Matching mit Dir!
Anbieter im Matching: 23

Um den richtigen Dienstleister inkl. Software-Lösung auszuwählen, bot uns Matchilla den perfekten Support – von der Schilderung der Herausforderungen über die ersten Vorschläge bis hin zur finalen Entscheidung. Besonders beeindruckend war das schnelle Verständnis für unsere spezielle Situation!

Uns hat die vielfältige Auswahl an Partnern sehr beeindruckt – und wie diese passend zu unseren speziellen Anforderungen für unser Matchboard selektiert wurden. Die Methodik des Matching-Prozesses sowie die schnelle Reaktion von Matchilla nach einem individuellen Anpassungswunsch brachten uns zu einem exzellenten Ergebnis.

Die Suche nach geeigneten ESG-Dienstleistern gestaltet sich über Matchilla einfach und superschnell. Kontaktaufnahme, Spezifikationen formuliert und nach wenigen Tagen waren die Ergebnisse da. Über diesen Weg kamen wir an Infos zu Anbietern, von denen wir vorab noch nichts gehört hatten. Ein echter Mehrwert.
Was es bei einer geeigneten PPWR-Softwarelösung zu beachten gibt, haben wir Dir in diesem Artikel ausführlich erläutert: die Recherche der Anbieteroptionen und der Auswahlprozess sind komplex und langwierig.
Den strukturierten Matching-Prozess, den Ihr mit uns geht, haben wir bereits für viele Unternehmen (Mittelständler und Konzerne) erfolgreich durchgeführt und kennen damit quasi jede Konstellation bei der Suche nach passenden Toolanbietern im Verpackungsbereich. Der PPWR-Softwaremarkt wurde von uns im August 2025 europaweit gescreent und alle relevanten Anbieter identifiziert. Aufgrund der vielen erfolgten Matchings ist unsere interne Datengrundlage einzigartig und in keiner KI verfügbar.
Mit diesem Marktüberblick in Kombination mit unserer persönlichen Kompetenz im Softwarebereich erhaltet Ihr einen immensen Wissensvorsprung, der Euch nicht nur eine umständliche Recherchearbeit erspart, sondern in einem strukturierten Auswahlprozess über die Matchilla-Plattform zum richtigen Anbieter führt. Und das noch als individuelles Ergebnis nach Euren Kriterien.
Der Service von Matchilla ist für Euch kostenlos, unverbindlich und gegenüber den Anbietern anonymisiert. Die individuelle Ermittlung, um die beste Software für Euch auszuwählen, sowie die zur Verfügungstellung der umfangreichen Hintergrundinformationen finanziert sich über die Plattform-Gebühren der Anbieter. Generell stehen wir mit Euch in keinem bezahlten Vertragsverhältnis. Die Auswahlsteuerung liegt immer bei Euch, ebenso die Beendigung des Matching-Prozesses zu jeder Zeit.
Starte einfach mit dem Ausfüllen des Match-Assistants. Dadurch erhalten wir einen ersten Einblick in Eure Anforderungen. Wir werden uns persönlich bei Dir melden, falls weitere Spezifikationen benötigt werden, wobei erfahrungsgemäß der zusätzliche Austausch bei PPWR-Matchings notwendig ist. Blocke Dir also schon gerne 15 Minuten für einen Konkretisierungscall mit Matchilla 😉
Auf diese Weise schärfen wir die Auswahlkriterien und geben neben den Standard-Daten weitere individuelle Entscheidungsfaktoren in das Matching. Aus den aggregierten Informationen erstellen wir auf unserer Plattform das Matchboard mit den für Euch relevantesten Tool-Anbietern.
Ja, Matchilla und unser Matching-Prozess ist so konzipiert, dass Ihr uns als Ausschreibungsplattform für das Procurement nutzen könnt und direkt Preisangebote der Anbieter erhaltet, die den Compliance-Regelungen entsprechen. Über die Invite-Funktion teilt Ihr die Informationen zu den Anbietern auf dem Matchboard mit allen weiteren Entscheidungsträgern in Eurem Unternehmen.
Der Auswahlprozess basiert auf einem effizienten Zusammenspiel aus Daten, Algorithmen und einer ordentlichen Portion persönlicher Kompetenz. Kein Matchboard wird freigegeben, ohne dass einer unserer Expert:innen eigenen Input hinzufügt hat.
Versteht Matchilla als neutralen Sparringspartner in diesem Software-Auswahlprozess. Wir möchten, dass Euer Unternehmen auch künftig bei vielen weiteren Suchen nach Dienstleistern die Services der Matchilla-Plattform nutzt. Daher sind wir stark daran interessiert, dass Ihr nicht nur auf einen exzellenten Procurement-Prozess zugreift, sondern über uns auch IMMER die bestmöglichen Anbieter findet.
Starte einfach ganz unverbindlich mit dem Ausfüllen des Match-Assistant für PPWR-Software. Dadurch erhalten wir einen ersten Einblick in Eure Anforderungen. Wenn Ihr bereits einen Kriterienkatalog vorliegen habt, könnt Ihr diesen auch direkt auf der Matchilla-Plattform einstellen. Wir werden uns persönlich bei euch melden, falls weitere Spezifikationen benötigt werden. Umso detailierter uns die Auswahlkriterien vorliegen, desto schärfer wird das Matching mit den für Euch relevantesten Tool-Anbietern.
Schon gespannt auf die Ergebnisse? Dann los! Wir freuen uns auf das Matching mit Dir/Euch!
Rubina Brunst ist die Spezialistin für ESG-Matchings bei Matchilla. Sie unterstützt Unternehmen dabei, die richtigen Softwarelösungen zu finden und teilt ihre Erfahrungen aus den vielen persönlichen Gesprächen regelmäßig in Artikeln im MatchZINE.
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